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Mesut Özil „entlassen“: Fenerbahce-Wirbel um Ex-DFB-Star

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Von: Patrick Freiwah

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Mesut Özil am Rande der Partie Fenerbahce Istanbul gegen Tabellenführer Trabzonspor auf der Ersatzbank
Mesut Özil am Rande der Partie Fenerbahce Istanbul gegen Tabellenführer Trabzonspor auf der Ersatzbank. © IMAGO/Seskimphoto

Ist das Abenteuer Türkei für Mesut Özil schon wieder beendet? Der Ex-DFB-Star ist von seinem Verein Fenerbahce Istanbul suspendiert worden.

Istanbul - Vom einstigen Hoffnungsträger zum Sündenbock: Mesut Özil ist bei Fenerbahce Istanbul* offenbar aufs Abstellgleis geraten. Der frühere Mittelfeldstar der deutschen Nationalmannschaft wurde von seinem Verein suspendiert, ebenso wie Teamkollege Ozan Tufan. Über die Hintergründe machte der türkische Spitzenklub bislang keine Angaben, Indizien deuten jedoch darauf hin, dass der 33-Jährige nicht mehr für den Traditionsklub aus der Millionen-Metropole auflaufen wird.

„Unsere A-Team-Spieler Mesut Özil und Ozan Tufan wurden entlassen“, lautet eine offizielle Mitteilung in den sozialen Netzwerken, ohne weiterführende Angaben. Özil stand bei dem 28-maligen Landesmeister seit Januar 2021 unter Vertrag, nachdem er zuvor für viele Jahre in der Premier League bei Arsenal London* spielte.

Mesut Özil von Fenerbahce Istanbul suspendiert - Probleme mit Trainer Kartal?

Der ehemalige deutsche Nationalspieler wurde am vergangenen Wochenende beim 2:1-Sieg über Konyaspor zur Halbzeit ausgewechselt, insgesamt gilt sein Verhältnis zu Trainer Ismail Kartal als angespannt, laut türkischen Medien. Die Zeitung Fanatik schildert, dass Özil mit der Entscheidung unzufrieden gewesen sei - und Rückendeckung von Mitspieler Tufan erhalten habe. In der Folge hatte sich der Coach angeblich bei der Vereinsführung über das Verhalten der beiden Spieler beschwert.

Vor wenigen Monaten ließ sich Özil wie schon 2018 mit Türkei-Präsident Erdogan* ablichten, zu dem er offenkundig einen engen Draht pflegt:

Fenerbahce und Özil: Gerüchte über Probleme mit Gehaltszahlungen

Der Vertrag von Mesut Özil* bei Fenerbahce läuft noch bis 2024 - unwahrscheinlich, dass der Spielmacher ihn erfüllen wird. Gerüchten zufolge habe sich der Spieler mit dem Klub auch deswegen überworfen, weil es Probleme mit der Auszahlung der Gehälter gibt. Diese Meldungen hätten jedoch „nichts mit der Wahrheit zu tun“, lässt der 1907 gegründete Verein wissen.

Währenddessen muss Türkgücü München den Spielbetrieb einstellen. Der Verein ist bankrott - und raus aus der 3. Liga*. (PF) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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