United-Kapitän

Maguire nach Ferienvorfall schuldig gesprochen

Harry Maguire (M.) hatte in einem Gericht auf der Insel Syros alle Vorwürfe bestritten. Foto: Michael Varaklas/AP/dpa
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Harry Maguire (M.) hatte in einem Gericht auf der Insel Syros alle Vorwürfe bestritten. Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

Athen (dpa) - Manchester Uniteds Kapitän Harry Maguire ist nach einem Vorfall während seines Sommerurlaubs auf der griechischen Insel Mykonos der schweren Körperverletzung, des Angriffs auf einen Polizisten und des Versuchs der Bestechung für schuldig befunden worden.

In Abwesenheit des englischen Fußball-Nationalspielers verurteilte ihn am Dienstag ein Gericht zu 21 Monaten und 10 Tagen Gefängnis auf Bewährung. Wie Manchester United mitteilte, werde Maguire in Berufung gehen und weise weiterhin nachdrücklich alle Anschuldigungen zurück. Nach seiner Verurteilung strich ihn England-Trainer Gareth Southgate am Dienstagabend aus dem Aufgebot für die kommenden Nations-League-Spiele der englischen Nationalmannschaft in Island und Dänemark, nachdem er ihn noch Stunden zuvor nominiert hatte.

"Wie ich heute bereits sagte, habe ich mir das Recht vorbehalten, die Situation zu überprüfen. Nachdem ich mit Manchester United und dem Spieler gesprochen habe, habe ich diese Entscheidung im besten Interesse aller Parteien und unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf unsere Vorbereitungen für die nächste Woche getroffen", sagte Southgate.

Maguire hatte am Samstag in einem Gericht auf der Insel Syros alle Vorwürfe bestritten. Hintergrund war eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten, in die auch Maguire verwickelt gewesen sein soll. Der 27-Jährige war danach vorläufig festgenommen worden. Nach seiner Aussage am Samstag wurde das Verfahren auf Dienstag vertagt, Maguire durfte Griechenland verlassen.

© dpa-infocom, dpa:200825-99-305633/4

Spielerprofil Harry Maguire

FA-Mitteilung zu Maguire

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