Kind räumt Fehler im Umgang mit Enke-Tragödie ein

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Martin Kind

Hannover - Martin Kind hat Fehler im Umgang mit dem Selbstmord von Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke vor knapp einem Jahr eingeräumt.

“Wir waren überzeugt, dass wir das angemessen und richtig machen. Aber im Nachhinein würde ich mit kritischer Distanz empfehlen, einiges anders zu machen, als wir es getan haben“, sagte der Clubchef des Enke-Vereins Hannover 96 am Sonntagabend im NDR-Fernsehen.

Die Trauerfeier vor rund 40 000 Zuschauern in der AWD-Arena, die von fünf Fernsehsendern live übertragen worden war, sei eine zu große Bürde für die ehemaligen Mitspieler gewesen. “Zum Beispiel, dass die Spieler den Sarg getragen haben, war eine zu große Belastung für sie“, sagte Kind. Robert Enke, der an Depressionen litt, hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

dpa

Die bewegende Andacht für Robert Enke

Bilder: Die bewegende Andacht für Robert Enke

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