FCB-Keeper bleibt die Nummer 1

Nach Neuer: So sieht Löw die Zukunft im DFB-Tor

+
Marc-Andre Ter Stegen (r.) und Bernd Leno.

Vor dem Nations-League-Knaller zwischen Deutschland und Frankreich muss Bundestrainer Joachim Löw einige Fragen klären. Zum Beispiel, wer die Nummer 1 im Tor sein wird.

München - Marc-André ter Stegen muss sich auch beim Neustart nach der missratenen Fußball-Weltmeisterschaft mit der Rolle des Ersatztorwartes in der Nationalmannschaft begnügen. Kapitän Manuel Neuer habe auch in Russland mit seinen Leistungen bewiesen, „dass er unsere Nummer 1 ist“, sagte Bundestrainer Joachim Löw vor dem ersten Länderspiel nach der WM am Donnerstag in München gegen Weltmeister Frankreich. „Marc ist der kommende Mann“, ergänzte Löw. Bayern-Keeper Neuer ist 32 Jahre alt, ter Stegen ist sechs Jahre jünger.

Der Schlussmann des FC Barcelona sei „logischerweise enttäuscht gewesen“, dass er „nach einer starken Saison“ in Russland nicht gespielt habe, sagte Löw. Der Bundestrainer zog Neuer vor, obwohl der Kapitän des FC Bayern München zuvor nach einem Mittelfußbruch monatelang ohne Wettkampfpraxis gewesen war.

Neuer weiter erste Wahl

Löw wehrte sich gegen den Vorwurf, er habe im Fall von Neuer das Leistungsprinzip ausgesetzt. Er bescheinigte aber ter Stegen erneut, „ein absoluter Weltklassekeeper“ zu sein: „Er passt perfekt zum Spiel des FC Barcelona.“ Aktuell sei aber Neuer unverändert erste Wahl im DFB-Team. Gut vorstellbar ist, dass ter Stegen am kommenden Sonntag im Testspiel gegen Peru in Sinsheim zum Einsatz kommt. Gegen Frankreich (hier geht‘s zum Liveticker) soll Neuer das deutsche Team als Kapitän anführen.

dpa

Kommentare