Nach verpasstem Bundesliga-Aufstieg

Chaos beim HSV: Kühne wollte Trainer Wolf im Februar feuern lassen - das ist der Grund

+
Klaus-Michael Kühne kritisiert die Verantwortlichen beim HSV.

Die Situation beim Hamburger SV nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga wird immer chaotischer. Jetzt mischt sich auch Klaus-Michael Kühne ein und übt harte Kritik an den Verantwortlichen.

Hamburg - HSV-Investor Klaus-Michael Kühne hat nach eigenen Angaben bereits im Februar vergeblich versucht, die Führung des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV zu einer vorzeitigen Trennung von Coach Hannes Wolf zu bewegen.

"Ich habe schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln. Die fehlende Handlungsbereitschaft der einschlägigen Gremien war aus meiner Sicht verhängnisvoll.  Dass der Aufstieg nicht gelingen würde, war mir schon vor mehreren Wochen klar, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Milliardärs.

Hamburger SV: Klaus-Michael Kühne stieß auf taube Ohren

Die Hanseaten hielten seinerzeit an der Zusammenarbeit mit Wolf fest. In den Monaten nach der Intervention Kühnes kamen die Norddeutschen unter ihrem Coach nur noch zu zwei Siegen. Nach einer 1:4-Niederlage am vergangenen Sonntag beim SC Paderborn verpassten sie endgültig die angestrebte Bundesliga-Rückkehr nach nur einer Zweitliga-Saison.

Aktuell gilt es als unwahrscheinlich, dass der HSV mit dem 38-jährigen Wolf in seine zweite Zweitliga-Saison geht. Eine offizielle Stellungnahme seitens des Vereins gab es dazu am Montag jedoch nicht. In Hamburg steht laut einem aktuellen Bericht von Bild.de aber nicht nur der Trainer, sondern alle HSV-Verantwortlichen unter enormem Druck der enttäuschten Fan-Gemeinde.

Video: Zukunft das Hamburger SV: Wie geht es weiter mit dem Dino?

SID

Kommentare