Es hat etwas mit dem FC Bayern zu tun

Kurios: Darum freute sich Heidel über Schalkes zweiten Gegentreffer gegen die Hertha

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Christian Heidel (Sportvorstand FC Schalke 04)

Im Normalfall freut es den Sportvorstand nicht, wenn der eigene Verein den spielentscheidenden Treffer zum 0:2 kassiert. Bei Christian Heidel und dem FC Schalke 04 war das bei der Niederlage gegen Hertha BSC anders - und das hat einen bestimmten Grund.

Gelsenkirchen - Champions-League-Teilnehmer FC Schalke 04 muss für ein Bundesliga-Spiel auf Offensivspieler Jewgeni Konopljanka verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den 28 Jahre alten Ukrainer am Montag für seine Notbremse beim Spiel gegen Hertha BSC mit dieser Strafe. Schalke hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Strafmildernd könnte sich für Konopljanka ausgewirkt haben, dass der folgende Freistoß von Ondrej Duda für den 2:0-Endstand sorgte. „Es ist wirklich idiotisch, aber es war das erste Mal, dass ich mich gefreut habe, dass der Ball reingeht. Ich habe nicht gejubelt, aber ich bin ehrlich froh, dass wir 2:0 verloren haben und nicht 1:0, denn jetzt wird der Kono nur ein Spiel gesperrt statt zwei“, hatte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel am Sonntag bereits vorausgesagt.

FC Schalke: Konopljanka gegen FC Bayern dabei

Die mildere Strafe spielt Schalke und Konopljanka vor allem deshalb in die Karten, da die „Knappen“ am vierten Spieltag zu Hause keinen geringeren als den FC Bayern empfangen. Coach Domenico Tedesco dürfte heilfroh sein, dass er gegen den Tabellenführer auf den schnellen Flügelspieler setzen kann. Konopljanka hatte den „Königsblauen“ bereits beim Saisonauftakt in Wolfsburg gefehlt. Tedesco hatte den Ukrainer nach überstandenem Muskelfaserriss noch geschont.

Der Vizemeister und vermeintliche Bayern-Jäger steht nach den Niederlagen in den ersten beiden Bundesliga-Spielen noch ohne Punkte da und damit im Auswärtsspiel nach der Länderspielpause bei Borussia Mönchengladbach bereits gehörig unter Druck

tlm/dpa

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