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„Großes Missverständnis“ im Ausland - ehemaliger Bayern-Star plötzlich vereinslos

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Von: Antonio José Riether

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Der ehemaliger Bayern-Profi Holger Badstuber (r.) beim Training im Jahr 2015.
Der ehemaliger Bayern-Profi Holger Badstuber (r.) beim Training im Jahr 2015. © imago-images

Er holte mit dem FC Bayern zahlreiche Titel, darunter die Champions League. Nun sah sich Holger Badstuber gezwungen, seinen Vertrag im Ausland aufzulösen.

München/Luzern - Im Sommer 2021 sollte es für Holger Badstuber einen Neuanfang geben. Der Innenverteidiger, dessen Karriere oftmals durch schweren Verletzungen gebremst wurde, fand sich nach seiner Degradierung beim VfB Stuttgart* nur noch in der Reservemannschaft wieder. Ein Jahr spielte er in der Regionalliga, dann nahm der 32-Jährige die Möglichkeit wahr, ins Ausland zu wechseln*. Nach nur fünf Monaten ist sein Engagement beim Schweizer Erstligisten FC Luzern beendet.

Holger Badstuber: Negativlauf beim neuen Verein - Vertrag „im gegenseitigen Einvernehmen“ aufgelöst

Der ehemalige deutsche Nationalspieler* schloss sich im Sommer also seinem neuen Team an, die Saison verlief sportlich gesehen jedoch alles andere als glatt. In der Qualifikation zur Conference League schied Luzern klar gegen Feyenoord Rotterdam aus, in der Liga blieb man bis zum elften Spieltag sieglos und sank tabellarisch bis auf den letzten Platz. Auch nach 17 Spieltagen hat der Tabellenzwölfte der Super League lediglich einen Dreier auf dem Konto.

Der Schweizer Pokalsieger und Badstuber gaben das Ende der Zusammenarbeit am Donnerstagabend bekannt, der bis Ende Juni 2022 gültige Vertrag wurde „sofort in gegenseitigem Einvernehmen“ aufgelöst. Auf Instagram* wandte sich der gebürtige Memminger zum abrupten Abschluss seiner Auslandsstation an die Luzerner Anhänger. „Ich danke dem FCL für die (kurze) Zeit und wünsche ihm mindestens den Klassenerhalt“, schreibt der Verteidiger. Fünf Punkte trennen seinen Ex-Klub vom rettenden Ufer.

Holger Badstuber: Ehemaliger FC-Bayern-Profi hat „noch einige Ziele im Profi-Fußball“

Doch was wird nun aus dem 166-fachen Bundesligaspieler Badstuber? „Ich selbst habe mir noch einige Ziele im Profi-Fußball gesetzt. Die gehe ich im neuen Jahr mit hundert Prozent Leidenschaft an“, teilt er mit. Von einem Karriereende scheint der ehemalige FC-Bayern*-Spieler, der in München unter anderen sechs Meisterschaften und die Champions League* gewinnen konnte, also noch weit entfernt zu sein.

In der Super League sollte es aber scheinbar nicht klappen, die Schweizer Zeitung Blick bezeichnete die Vertragsauflösung Badstubers als „nicht überraschend“, die Anstellung des 1,90-Recken sei als „großes Missverständnis“ abzutun. Er sei als neuer Leader verpflichtet worden, jedoch „harmonierte die Beziehung nicht“, so das Urteil des Blick. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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