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FC Bayern düpiert: BVB und Salzburg einigen sich auf Adeyemi-Ablöse - Geldregen für Münchner Vorstadtklub?

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Von: Patrick Mayer

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Wechselt wohl zum BVB: Salzburg-Star Karim Adeyemi (re.), hier gegen den FC Bayern.
Wechselt wohl zum BVB: Salzburg-Star Karim Adeyemi (re.), hier gegen den FC Bayern. © IMAGO / Moritz Müller

Laut einem Bericht erzielen Borussia Dortmund und Red Bull Salzburg eine Einigung zur Ablöse für Karim Adeyemi. Doch der Nationalspieler soll zögern - wegen des FC Bayern?

München/Salzburg/Dortmund - Er ist der derzeit begehrteste Fußballer aus München: Karim Adeyemi, in der bayerischen Landeshauptstadt geboren und aufgewachsen, bei der SpVgg Unterhaching ausgebildet, bei Red Bull Salzburg unter Vertrag.

Karim Adeyemi: Borussia Dortmund und Red Bull Salzburg erzielen angeblich Einigung

Im Werben um den 20-jährigen Nationalspieler soll es nun eine erste Entscheidung geben. Wie Sky am Donnerstagnachmittag (14. April) berichtet, haben sich Borussia Dortmund* und die Salzburger auf eine Ablöse um die 35 Millionen Euro geeinigt. Fix soll der Wechsel dennoch nicht sein, heißt es in dem Bericht weiter. Denn: Es gelte noch, die Prämien und Boni auszuhandeln. Dabei seien sich auch der BVB und Adeyemi schon einig gewesen, berichtet Sky, jetzt stünde der Deal noch auf der Kippe.

Dennoch spricht viel für die Westfalen: Angreifer Adeyemi gilt als Fan der Borussen, nachdem ihn der FC Bayern* einst in der Jugend aussortiert hatte. Just der deutsche Bundesliga-Rekordmeister* soll nach dem desaströsen Champions-League-Aus gegen den FC Villarreal (1:1, 0:1) soll laut Kicker nun nochmal Interesse an einer Verpflichtung signalisiert haben. Die Chancen werden jedoch als gering eingeschätzt, obwohl Adeyemi gebürtiger Münchner ist und seine Eltern in Unterhaching im Süden der Isarmetropole leben.

Im Video: Karim Adeyemi steht vor Wechsel zum BVB

Apropos Unterhaching: Der Münchner Vorstadtklub, der von Ex-FCB-Profi Sandro Wagner trainiert wird und in der Regionalliga Bayern spielt, verdient kräftig am Adeyemi-Transfer mit. Nach Informationen von IPPEN.MEDIA sicherte Vereinspräsident Manfred „Manni“ Schwabl seinem Klub eine Ablöse-Beteiligung zwischen 20 und 25 Prozent. Dies würde also eine Transferentschädigung in Höhe von mindestens sieben Millionen Euro bedeuten, was sehr viel Geld für einen Regionalligisten ist.

Karim Adeyemi: Borussia Dortmund statt FC Bayern München?

Steht der Wechsel von Adeyemi zum BVB in die Fußball-Bundesliga* unmittelbar bevor? Die Westdeutschen würden damit nicht nur die Bayern ausstechen, sondern nach Informationen von Sky auch Paris Sanit-Germain, den FC Liverpool und Salzburg-Schwester RB Leipzig. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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