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Choupo-Moting: Nächster Nackenschlag für Bayern-Stürmer

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Von: Christoph Klaucke

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Bayern-Star Eric Maxim Choupo-Moting musste in Kamerun verletzt das Training abbrechen.
Bayern-Star Eric Maxim Choupo-Moting musste in Kamerun verletzt das Training abbrechen. © Frank Hoermann/Imago

Eric-Maxim Choupo Moting bereitet sich mit Kamerun auf den Afrika-Cup vor. Der Stürmer muss verletzt das Training abbrechen und könnte dem FC Bayern lange fehlen.

München/Jaunde - Beim FC Bayern* beginnt erst im neuen Jahr die Vorbereitung auf die Rückrunde, am Sonntag, den 2. Januar ist Trainingsauftakt an der Säbener Straße. Doch ein Bayern-Star musste bereits im Vorfeld das Training abbrechen, dabei ist er gar nicht in München. Es handelt sich nicht um einen fleißigen Profi, der noch im wohlverdienten Urlaub Sonderschichten schiebt. Die Rede ist von FCB-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting, der derzeit in Kamerun weilt und sich auf den Afrika-Cup vorbereitet.

FC Bayern: Choupo-Moting bricht Training ab - akute Schmerzen im Knie

Choupo-Moting musste das Training mit der kamerunischen Nationalmannschaft wegen „akuter Schmerzen im rechten Knie vorzeitig abbrechen.“ Man warte nun auf die Ergebnisse einer MRT-Untersuchung, teilte Kameruns Fußballverband in der Nacht zum Freitag auf Twitter mit.

Für den gebürtigen Hamburger Choupo-Moting wäre es der nächste Nackenschlag. Der 32-Jährige fiel schon seit Ende November wegen einer Corona-Infektion aus, sein letztes Pflichtspiel bestritt er am 19. November beim 1:2 in Augsburg. Für den FC Bayern kam der Back-up von Stürmer Robert Lewandowski in der Hinrunde deshalb nur auf zwölf Partien, in denen ihm aber acht Tore gelangen - vier davon allerdings in der ersten Pokalrunde beim 12:0 gegen den Bremer SV.

FC Bayern: Choupo-Moting für Kamerun beim Afrika-Cup im Einsatz

Choupo-Moting befindet sich derzeit im westafrikanischen Kamerun, um sich mit seiner Nationalmannschaft auf den Afrika-Cup vorzubereiten. Der Afrika-Cup findet vom 9. Januar bis 6. Februar statt. Die „unzähmbaren Löwen“, wie die Mannschaft im Volksmund genannt wird, gehören als Gastgeber zu den Mitfavoriten.

Wenige Tage vor dem Start des Turniers musste das Team aber einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Vier Spieler wurden nach Verbandsangaben positiv auf das Coronavirus getestet. Dabei handelt es sich um den früheren Mainzer Bundesliga-Profi Pierre Kunde Malong, Jean Efala Konguep, Michaël Ngadeu Ngadjui und Christian Bassosog. Die vier Profis seien in Quarantäne, so der Verband weiter.

FC Bayern: Nicht nur Choupo-Moting könnte vier Spiele verpassen

Choupo-Moting ist nicht der einzige Profi des FC Bayern, der an der Kontinentalmeisterschaft teilnimmt. Auch Rechtsverteidiger Bouna Sarr, der erst Ende des Jahres sein Debüt für die Auswahl des Senegals gab, wird dem Rekordmeister zunächst fehlen. Wie lange die beiden Afrikaner den Bayern nicht zur Verfügung stehen, ist abhängig von der Leistung ihrer jeweiligen Teams.

Die Gruppenphase endet für die Kameruner am 17. Januar, für den Senegal steht am Tag darauf das letzte Gruppenspiel bevor. Anschließend würde die K.o.-Phase anstehen, das Finale findet am 6. Februar in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, statt. Die Bayern spielen am 7. Januar gegen Gladbach, am 15. und 23. Januar folgen zwei Auswärtsspiele in Köln und bei Hertha BSC, ehe es am 5. Februar gegen RB Leipzig geht. (ck/dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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