Klassenbuch

Die Einzelkritik: Eintracht geht in Dortmund unter

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Feiern können nie die Dortmunder.

Eintracht Frankfurt hat am Freitagabend klar gegen Borussia Dortmund verloren. Die Bewertung der Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt hat am Freitagabend klar mit 4:0 gegen starke Dortmunder verloren. Wie haben sich die Spieler der SGE im einzelnen geschlagen? Das verrät unsere Einzelkritik. 

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kein Eintrag

So lala

Kevin Trapp: Konnte einem fast schon leidtun. Bei einem Pfostenschuss von Guerreiro noch im Glück (9.), bei den vier Gegentoren machtlos. Jeder Schuss ein Treffer. Kurios: Obwohl der BVB turmhoch überlegen war, hatte er gar nicht so viele Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.

Filip Kostic: Rassige Duelle mit Widerpart Hakimi, der eigens auf ihn abgestellt wurde, denn: Hakimi ist der schnellste Bundesligaspieler aller Zeiten mit einem Topspeed von 36,52. Einschüchtern ließ sich Kostic nicht, anfangs mit den vielversprechendsten Offensivaktionen. Baute dann rapide ab. Vor dem 0:3 mit einer sinnfreien Grätsche.

Evan Ndicka: Zu Beginn holte er sich einen Rüffel von Trainer Hütter ab, der ihn nicht schnell genug rausrücken sah. Fing sich, war wach, ging ab und an auch mal nach vorne. Aber mit dem Fehlpass vor dem 0:2.

Sebastian Rode: Etwas offensiver als Nebenmann Ilsanker, aber ohne große Aktionen. Lief viel, stopfte Löcher, kämpfte, mehr ging nicht.

Schwächelnd

André Silva: Machte es anfangs noch ganz gut, hielt die Bälle als Alleinunterhalter. Hatte es schwer da vorne, kam kaum noch zur Geltung.

Martin Hinteregger: Zuweilen um Orientierung bemüht, nicht immer auf der Höhe, lange Schläge wieder, das ging alles etwas zu schnell für ihn.

David Abraham: Feurige Duelle gegen Shootingstar Haaland, das machte er anfangs ganz gut, ließ dann aber stark nach. Seine Spieleröffnung ist ein einziges Ärgernis, bolzte die Bälle wild durch die Gegend. Vor dem 0:2 ließ er sich von Sancho zu leicht austanzen und grätschte ins Leere, beim 0:3 einen Schritt zu spät.

Stefan Ilsanker: Mit ordentlichem Beginn, rassige Grätsche gegen Haaland (14.). Kam dann aber immer häufiger einen Schritt zu spät, traf dabei auch gerne mal einen Borussen. Mit bösen Fehlpässen, auch vor dem 0:3. Fußballerisch limitiert.

Bas Dost: Kam zum zweiten Abschnitt ins Spiel, blieb aber trotz seiner stattlichen Größe quasi unsichtbar, kaum am Ball.

Timothy Chandler: Selten am Ball, seine Sprints verpufften im Nichts. Mit ein, zwei Flanken, aber das ist zu wenig.

Mijat Gacinovic: Rückfall in alte Zeiten, zappelig, fahrig, schlampig. Mit vielen Ballverlusten. Zur Halbzeit zu Recht ausgetauscht.

Almamy Touré: Erschreckend schwache Darbietung. Mit massiven Problemen auf seiner Seite gegen den agilen Guerreiro. Beim 0:2 nicht im Bilde, das 0:4 legte er Guerreiro perfekt auf. Bedenklich.

Zu spät gekommen

Djibril Sow, Goncalo Paciencia 

(dur/kil)

Chancenlose Frankfurter Eintracht sieht beim 0:4 bei Borussia Dortmund kein Land. Trainer Adi Hütter: „Das war ein Klassenunterschied“. Weshalb Eintracht Frankfurt so große Mühe hat, nach vorne zu kommen.

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