Europa League

Effizient und abgezockt: FC Sevilla "der Stolz Spaniens"

Die Spieler des FC Sevilla feiern den Einzug ins Finale der Europa League. Foto: Marius Becker/dpa
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Die Spieler des FC Sevilla feiern den Einzug ins Finale der Europa League. Foto: Marius Becker/dpa

Köln (dpa) - Barcelona in der Champions League krachend am FC Bayern gescheitert, Real Madrid schon im Achtelfinale raus und auch Atlético nicht mehr dabei: Die spanischen Hoffnungen im Europacup ruhen in dieser Saison einzig und allein auf den Europa-League-Experten des FC Sevilla.

"Der Stolz Spaniens" titelte die Sportzeitung "Marca" nach dem 2:1-Sieg der Andalusier im Halbfinale gegen Manchester United. Zum sechsten Mal steht Sevilla im Endspiel des zweithöchsten europäischen Vereinswettbewerbs. Die Bilanz ist beeindruckend: Alle fünf bisherigen Finals gewann der Club und ist damit Gesamt-Rekordsieger von Europa League und UEFA-Cup.

Gegen United stellte das Team des früheren Nationaltrainers Julen Lopetegui erneut seine beeindruckende Effizienz und Abgezocktheit unter Beweis. Die erste klare Chance im zweiten Durchgang reichte Joker Luuk de Jong für den Siegtreffer in der 78. Minute. Der frühere Stürmer von Borussia Mönchengladbach war jedoch nicht der einzige Matchwinner: Torwart Yassine Bounou ließ Uniteds Angreifer immer wieder verzweifeln und bewahrte sein Team mehrfach vor dem Rückstand. "Wir konnten zeigen, dass wir eine große Mannschaft mit einem großen Herz sind", sagte der 29-Jährige. Die nächste Gelegenheit, das zu tun, hat Sevilla am Freitag beim Finale in Köln.

© dpa-infocom, dpa:200817-99-198027/2

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