Und das am 1. Spieltag

Videoassistenten versagen abermals - DFB-Boss Grindel hat klare Meinung

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Der Videoassist wurde nach dem 1. Spieltag heftig kritisiert.

DFB-Präsident Reinhard Grindel ist mit der Arbeit der Videoassistenten am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga unzufrieden.

Hamburg - „Sie haben ohne Grundlage eingegriffen“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montagabend beim „Sport-Bild-Award“ in Hamburg. „Ich hoffe, dass das am zweiten Spieltag so kommt. Es sind Videoassistenten und keine Videoschiedsrichter.“

Bei einigen Spielen am vergangenen Wochenende hatten sich die in Köln sitzenden Videoassistenten häufig eingeschaltet und so für Ärger und Verwirrung bei einigen Trainiern und Spielern gesorgt. 

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Auch der neue Videobeweis-Verantwortliche Jochen Drees hatte Probleme beim Einsatz des technischen Hilfsmittels eingeräumt und im TV-Sender Sky Verbesserungen angekündigt.

Kritik am Videoassistenten auch aus der Liga

Aus der Bundesliga wurde am Montagabend die Kritik wiederholt, zugleich aber auch um Geduld geworben. „Das ist sehr unglücklich gelaufen. Das Wochenende ging in die Hose“, meinte Eintracht Frankurts Sportvorstand Fredi Bobic über die Videoassistenten. „Die Jungs waren nicht so gut drauf. Es gab kuriose Szenen und kuriose Entscheidungen. Das ist schade, weil der Videobeweis eigentlich eine gute Sache ist.“

RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff warnte davor, den Videobeweis gleich abzuschreiben. „Es ist sicherlich nicht optimal gelaufen. Wir hatten uns das nach der WM besser erhofft“, sagte er bei der Veranstaltung. „Aber jetzt alles in Frage zu stellen, ist sicher zu früh.“ Ähnlich sah es Bayern Münchens Trainer Niko Kovac: „Es hat nicht so funktioniert, aber es war der erste Spieltag. Wir haben noch 33.“

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