Coronavirus im Fußball

FFC-Manager Dietrich bestätigt: Erster Positiver Corona-Fall bei Frankfurter Fußballfrauen

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Siegfried Dietrich, Manager vom 1. FFC Frankfurt.

Das Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch. Nun gibt es die erste infizierte Spielerin beim 1. FFC Frankfurt in der Frauen-Bundesliga. 

  • Timo Hübers vom Coronavirus geheilt.
  • FC Schalke und FC Bayern verzichten auf Teile des Gehalts
  • Wiederaufnahme des Spielbetriebs Mitte Mai?

Update, 26. März, 10.55 Uhr: Nun hat es auch den 1. FFC Frankfurt getroffen. Eine Spielerin des Bundesliga-Vereins ist positiv auf den Coronavirus getestet worden, wie der Klub mitteilte. „Die Spielerin zeigt leichte Symptome, ihr geht es den Umständen aber entsprechend gut. Mit der schnellen Verbreitung von Covid-19 war klar, dass auch der FFC früher oder später von Corona-Fällen betroffen sein würde“, sagte Manager Siegfried Dietrich. Das Team muss aber nicht komplett in Quarantäne, da sich die betroffene Spielerin im privaten Umfeld angesteckt hatte. 

Coronavirus: Timo Hübers wieder gesund

Update, 25. März, 14.18 Uhr: Timo Hübers, Fußballprofi von Hannover 96, war der erste Fußballer in Deutschland, der positiv auf den Coronavirus getestet worden war. Nach zwei Wochen in häuslicher Quarantäne ist er wieder offiziell gesund und darf das Haus verlassen, nachdem er nun negativ auf das Coronavirus getestet wurde.

Update, 25. März, 09.31 Uhr: Die Bundesliga könnte Mitte Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen, wie die „Bild“ berichtet. Die Saison soll dann bis Ende Juni laufen. 

Update, 24. März, 16.50 Uhr: Die Unterbrechung in der 1. und 2. Bundesliga soll bis zum 30. April verlängert werden. Das Präsidium der DFL hat das als Empfehlung an die Vereine gegeben. Entschieden wird es nächste Woche auf der Mitgliederversammlung. 

Update, 24. März, 14.50 Uhr: Die Fußballvereine in Brasilien zeigen Solidarität und öffnen ihre Stadien für die Gesundheitsbehörden, wie der „Kicker“ berichtet. Das Pacaembu in Sao Paulo ist das erste Stadion, in das 200 Betten gestellt wurden. In Kürze werden weitere Orte folgen und andere Stadien ebenfalls zu Lazaretten umfunktionieren. 

Coronavirus-Krise: FC Schalke verzichtet auf Gehalt

Update, 24. März, 10.55 Uhr:

Weitere Vereine schließen sich, so auch Schalke 04. „In der Frage der Gehälter kam schon vor einigen Tagen das erste Signal von unserer Profimannschaft“, sagte Marketingchef Jobst der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Mit diesen Maßnahmen sollen die Arbeitsplätze der 650 Angestellten gesichert werden. Kurzarbeit zu beantragen sei laut Jobst auch eine Überlegung, aber nur, wenn den Mitarbeitern dadurch keine finanziellen Nachteile entstehen. 

Update, 24. März, 10.55 Uhr:

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München zieht nach. Spieler und führende Verantwortliche verzichten in Zeiten der Coronavirus-Krise auf 20 Prozent ihrer Gehälter. Das hatten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandskollege Oliver Kahn und Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit dem Mannschaftsrat vereinbart.

Update, 24. März, 10.42 Uhr: Unbeeindruckt von der Coronavirus-Krise auf der ganzen Welt, setzt die weißrussische Liga den Spielbetrieb fort. Auf den Tribünen der Stadien dürfen sogar Zuschauer Platz nehmen und ihre Teams anfeuern. Präsident Alexander Lukaschenko sieht keinerlei Gründe, die Liga zu unterbrechen und hält Maßnahmen für falsch. „Ich nenne dieses Coronavirus nicht anders als eine Psychose und lasse mich auch nicht davon abbringen. Die zivilisierte Welt ist verrückt geworden, und die Politiker haben schon damit angefangen, die Situation für ihre Interessen auszunutzen“, sagte Lukaschenko.

Coronavirus-Krise: 1. FC Magdeburg meldet Kurzarbeit an

Update, 24. März, 9.44 Uhr: Mit dem 1. FC Magdeburg meldet ein weiterer Verein aus der 3. Liga Kurzarbeit an. „Wir haben bei der Agentur für Arbeit einen entsprechenden Antrag gestellt. Wie viele andere Unternehmen und Vereine der Region sind auch wir in dieser sehr schwierigen Situation von der Existenz bedroht. Deshalb müssen wir nun auch die staatlichen Maßnahmen in Anspruch nehmen“, sagte Geschäftsführer Mario Kallnik der „Volksstimme“. 

Update, 24. März, 9.12 Uhr: Die australische A-League verschiebt die Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie. Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem die Regierung des Landes Maßnahmen zur Vermeidung von sozialen Kontakten verkündet hatte. Außerdem wurden in vier Staaten Grenzbeschänkungen eingeführt. Die A-League besteht aus Vereinen aus Australien und Neuseeland. Durch die Grenzbeschränkungen wäre es den neuseeländischen Mannschaften nicht mehr möglich, nach Australien einzureisen. 

Coronavirus-Krise: Völler hofft auf Fortsetzung der Saison

Erstmeldung, 24. März, 8.35 Uhr: Leverkusen - Das Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch und an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist längst noch nicht zu denken. In zahlreichen Vereinen erklärten sich die Spieler bereit, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten, so auch in Leverkusen. „Wir machen uns Gedanken und die Spieler auch, das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen“, sagte  Sport-Geschäftsführer Rudi Völler in einem Interview mit der „Bild“. Der Weltmeister von 1990 hat Hoffnungen, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann: „Trotz aller Sorgen, die wir in diesen Tagen haben – es sollte irgendwann weitergehen, wenn es die Lage erlaubt. Auch wenn es zunächst nur Geisterspiele sein könnten.“

(smr)

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