Verletzungen der Spieler

Bei WM: Teamärzte dürfen sich per Video informieren

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Michel D'Hooghe informierte auf dem WM-Workshop über neue Möglichkeiten der Teamärzte. Foto: Ennio Leanza

Sotschi (dpa) - Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland soll ein Teamarzt jeder Mannschaft während der Spiele Zugang zu aktuellen Videoaufnahmen bekommen.

Die Mediziner könnten somit eventuelle Kopfverletzungen schneller erkennen und die notwendigen Maßnahmen einleiten, sagte FIFA-Chefarzt Michel D'Hooghe beim Team-Workshop der 32 WM-Teams am Dienstag in Sotschi. "Ich bin überzeugt, dass dies eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Spieler sein wird", betonte der Belgier.

Ähnlich wie beim Videobeweis für Schiedsrichter sollen die Ärzte auf einem Schirm sich den Vorfall, der zur Verletzung führte, am Spielfeldrand nochmals anschauen können. Erstmals wird es bei der WM auch eine spezielle dreiminütige Unterbrechung im Fall von Kopfverletzungen geben, damit die Ärzte genügend Zeit haben, die Blessur adäquat einzuschätzen.

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