Neuer Mann kommt aus Bremen

1. FC Nürnberg: Baustelle linke Seite geschlossen

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Garcia war 2015 von Grasshopper Zürich nach Bremen gewechselt und besitzt dort einen bis zum Sommer 2019 laufenden Vertrag.

Der 1. FC Nürnberg nimmt Feinjustierungen an seinem Kader vor. Von Werder Bremen kommt Ulisses Garcia. Auf den Schweizer wartet starke Konkurrenz - Tim Leibold will bis Sommer bleiben.

Nürnberg - Leibold bleibt, Garcia kommt: Nach dem Abgang von Stürmer Cedric Teuchert zum FC Schalke 04 hat Linksverteidiger Tim Leibold einen Abschied vom 1. FC Nürnberg in der Winterpause ausgeschlossen. Der fränkische Zweitligist verpflichtete dennoch einen neuen Mann für die linke Defensivseite: Der „Club“ leiht Ulisses Garcia vorbehaltlich der sportärztlichen Untersuchung bis zum Saisonende von Werder Bremen aus.

„Ein interessanter, junger Spieler. Durch seine Verpflichtung stellen wir unseren Kader für die restlichen 16 Spiele noch breiter auf und erhöhen unsere taktische Flexibilität“, sagte Sportvorstand Andreas Bornemann einen Tag vor der Abreise ins Trainingslager nach Valencia. Zuvor hatte Werder-Manager Frank Baumann im Trainingslager in Spanien die Ausleihe von Garcia bestätigt, jedoch noch ohne den neuen Club für den Schweizer zu nennen.

SVW: Garcia spielt seit 2015 für Bremen

Garcia war 2015 von Grasshopper Zürich nach Bremen gewechselt und besitzt dort einen bis zum Sommer 2019 laufenden Vertrag. In der Hinrunde kam er nur zu einem Bundesliga-Einsatz. Mit Leibold und Laszlo Sepsi hat er genügend Konkurrenz vor sich. Leibold hat aber auch schon bewiesen, weiter vorne im Mittelfeld spielen zu können. Der Stammspieler will indes mithelfen, dass der FCN aufsteigt. „Kevin (Möhwald) und ich werden da bleiben und das Beste aus der momentanen Situation machen“, zitierte die „Bild“-Zeitung den 24-Jährigen. Der ebenfalls 24 Jahre alte Mittelfeldspieler Möhwald hatte schon zuvor einen Wechsel im Winter für sich ausgeschlossen.

Sowohl Leibold als auch Möhwald haben bei dem fränkischen Aufstiegskandidaten gültige Verträge nur noch bis zum Sommer. Zuletzt wurden sie immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Auch aufgrund des Teamgeistes hofft Leibold, dass die Rückkehr des FCN in die Bundesliga in diesem Sommer gelingt. „Wir haben super Charaktere in der Truppe, die das Miteinander einfacher machen. Die Stimmung in der Kabine ist einfach gut“, sagte er. Der „Club“ liegt nach 18 Spieltagen auf Tabellenplatz drei. Die Franken sind mit 33 Punkten nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Die Nürnberger starten am 23. Januar im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg in die Rückserie.

dpa

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