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Westerwelle will Durchgriffsrecht

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle verlangt ein Durchgriffsrecht © dpa

Brüssel - Bundesaußenminister Guido Westerwelle verlangt ein Durchgriffsrecht auf nationale Haushalte und zieht damit den Unmut eines Außenministers auf sich, der Widerstand ankündigt.

Die EU und der Internationale Währungsfonds sollten notfalls das Recht erhalten, direkt in nationale Haushalte von Staaten einzugreifen, die ihre Budgetziele nicht einhielten, sagte er am Samstag in Brüssel.

Sie waren die Chefs der FDP

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn kündigte umgehend Widerstand an. “Wir brauchen jetzt Entspannung und keine Einpeitscher“, sagte. Eine stärkere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit sei auch auf Grundlage der bestehenden Verträge möglich. “Es ist wichtig, dass wir keine weitere Front aufmachen“, sagte Asselborn. “Es kann nicht sein, dass die innenpolitischen Erwägungen auch des größten Landes alles überwiegen.“

dapd

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