CDU-Generalsekretärin positioniert sich

„Niemand kann das verstehen“: Was die CDU-Generalsekretärin beim Thema Integration stört

+
CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer spricht im Konstanzer Konzil

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dafür ausgesprochen, Zuwanderer bei der Integration stärker zu fördern, diese aber auch stärker einzufordern.

Berlin - „Wir brauchen eine bessere Integrationspolitik“, sagte sie der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag). Sie wies auf Dänemark hin, wo Neuankömmlingen mehr Angebote unterbreitet würden, wo ihnen aber auch mehr abverlangt werde. 

„Es ist genau das System des Förderns und Forderns, das wir bei Hartz IV bei unseren eigenen arbeitslosen Bürgern einsetzen - und niemand kann verstehen, warum wir das nicht auch konsequent in der Integrationspolitik anwenden.“ Dazu gebe es bisher nur Ansätze, sagte Kramp-Karrenbauer.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt verlangt dabei von der Politik mehr Ehrlichkeit. Die Bürger wollten „nicht länger an der Nase herumgeführt werden, sondern von den Politikern diese Wahrheit hören: Ja, Leute, es kostet was, aber am Ende profitieren wir alle davon - mit mehr Sicherheit, übrigens auch sozialer Sicherheit“, sagte sie der „Welt“ (Online, Print: Montag).

Lesen Sie auch: Seehofer macht „neoliberales Denken“ für Ängste verantwortlich

dpa

Kommentare