Emnid-Prognose

Union erreicht in Sonntagsfrage Jahrestief - AfD profitiert

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Wenig erfreulich für Angela Merkel: Ihre Partei kommt auf den schlechtesten Wert 2018.

Ihren tiefsten Wert seit Jahresbeginn erreicht die CDU/CSU bei der aktuellen Sonntagsfrage. Auch die SPD kann nicht von ihrer neuen Chefin profitieren. Die AfD dagegen gewinnt.

Berlin - „Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?“, fragt das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ jede Woche eine repräsentative Auswahl von Deutschen. Diese Woche erreicht die Union für 2018 einen Rekordwert - allerdings einen negativen: CDU/CSU kommen nur noch auf 32 Prozent (Stand: 29. April). In der Vorwoche bekamen sie noch zwei Prozent mehr Zuspruch.

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Konstant bei 18 Prozent liegt die SPD. Von ihrer neuen Vorsitzenden Andrea Nahles profitieren die Sozialdemokraten also nicht. Auch Grüne (12 Prozent), Linke (11 Prozent) und FDP (9 Prozent) bleiben im Vergleich zur Vorwoche gleich. 

Einzig für die AfD geht es aufwärts: Die Partei erreicht 14 Prozent, ein Prozent mehr als in der Woche zuvor. Die „Alternative für Deutschland“ wäre somit weiterhin drittstärkste Kraft im Bundestag.

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