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Nato-Außenminister und Kuleba beraten über Winterhilfe für die Ukraine

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Von: Bedrettin Bölükbasi

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Die Nato will über Winterhilfe für die Ukraine beraten. (Archivbild) © Olivier Matthys/dpa

Der Ukraine-Krieg geht in den Winter. Bei einem Außenminister-Treffen der Nato-Länder soll es nun um die Hilfe für die Ukraine in dieser kritischen Phase gehen.

München – Seit nun mehr als 9 Monaten greifen die Truppen des russischen Machthabers Wladimir Putin die Ukraine an. Mit dem Winter geht der Ukraine-Krieg jetzt in eine kritische Phase. Die neuen Wetterverhältnisse werden nicht nur die Kampfhandlungen ohne Zweifel beeinflussen, sondern auch die militärischen Bedürfnisse. Genau darüber wollen die Außenminister der Nato-Mitglieder in der rumänischen Hauptstadt Bukarest beraten.

Nato-Treffen zum Ukraine-Krieg: Winterhilfe für die Ukraine

Auf dem zweitägigen Treffen werden sich die Nato-Außenminister mit Winterhilfen für die Ukraine im russischen Angriffskrieg befassen. Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg erwartet von den Mitgliedsländern Zusagen etwa für warme Kleidung, Medikamente und Drohnen-Störsysteme. Am Dienstagabend ist außerdem ein Arbeitsessen mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba geplant. Der Außenminister hatte zuvor laut der ukrainischen Agentur Ukrinform seine Teilnahme am Gipfel bestätigt und betont, man werde sowohl Luftverteidigungssysteme als auch einen Hilfsplan für die nächsten drei bis vier Monate diskutieren.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) leitet am Rande der Nato-Tagung am Dienstagnachmittag ein Treffen der sieben großen Industriestaaten (G7) mit bis zu 20 Partnerländern. Im Zentrum steht der Wiederaufbau des ukrainischen Stromnetzes. Polen hatte Deutschland zuletzt aufgerufen, das angebotene Patriot-Luftabwehrsystem an Kiew zu liefern und die Ukraine damit auch vor weiteren russischen Angriffen auf die Energie-Infrastruktur zu schützen.

Nato-Treffen zum Ukraine-Krieg: Symbolische Ortsauswahl

Dabei wurde Bukarest als Austragungsort des Gipfels offenbar bewusst ausgewählt. Gegenüber dem US-finanzierten Rundfunkveranstalter Radio Free Europe/Radio Liberty betonte ein Nato-Diplomat, es sei kein Zufall, dass ein Treffen der Minister an der östlichen Flanke des Bündnisses stattfinde. So will die Nato wohl ein Signal an den Kreml senden, dass das Bündnis in der Region durchaus präsent ist.

Symbolisch ist nicht nur die Stadt, sondern auch der genaue Raum, in dem das Treffen stattfinden soll. Für das Treffen in Bukarest wurde jener Raum ausgewählt, in dem beim Nato-Gipfel im Jahre 2008 eine Schlüsselerklärung ihre letzte Form angenommen hatte. In dieser gemeinsamen Mitteilung der Nato-Staaten ging es erstmals um eine Mitgliedschaft der Ukraine und Georgien im Bündnis. (bb/AFP)

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