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Schwere Verluste für Russland – Streitkräfte rücken in weiterer Region ab

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Von: Sandra Kathe, Helena Gries, Teresa Toth, Karolin Schäfer, Moritz Serif, Johanna Soll, Diana Rissmann, Nadja Austel, Vincent Büssow, Christian Stör, Lucas Maier

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Die ukrainische Armee rückt weiter vor, Russland ergreift die Flucht. Bereits zwei russische Raketen wurden am Sonntag abgeschossen. Der News-Ticker.

Das Ticker wird nicht mehr befüllt. Lesen Sie Aktuelles zu den russischen Verlusten im Krieg gegen die Ukraine im neuen News-Ticker.

+++ 21.20 Uhr: Der Rückzug der russischen Truppen schreitet voran. Auch aus der ostukrainischen Kleinstadt Swatowe in der Oblast Luhansk zieht sich die russische Armee zurück. Das teilte der ukrainische Generalstab am Sonntagabend bei Facebook mit. Den Angaben zufolge sollen vier russische Kamaz-Lastwagen und 20 Tigr-Fahrzeuge die Ortschaft in Richtung des von Russland besetzten Luhansk verlassen haben.

Soldaten der ukrainischen Armee sitzen auf einem gepanzerten Militärfahrzeug. Russische Truppen verlassen strategisch wichtige Regionen in der Ukraine.
Soldaten der ukrainischen Armee sitzen auf einem gepanzerten Militärfahrzeug. Russische Truppen verlassen strategisch wichtige Regionen in der Ukraine. © Emilio Morenatti/dpa

Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte rücken in der Region Cherson ab

+++ 18.30 Uhr: Die russische Armee erlebt nicht nur im ostukrainischen Gebiet Charkiw eine Niederlage, die die Truppen zur Flucht bewegt. Nach Angaben aus Kiew ziehen sich die Streitkräfte auch aus Teilen des südlichen Gebiets Cherson zurück. Wie der ukrainische Generalstab am Sonntagabend mitteilte, hätten dort die Besatzer bereits ihre Positionen verlassen. In der Stadt Nowa Kachowka hätten russische Soldaten ein Krankenhaus geräumt, um sich darin nun selbst zu verschanzen.

Unabhängig prüfen lassen sich die Angaben zunächst nicht. Aus Russland gab es dazu bislang noch keine Stellungnahme. Die Region Cherson sowie die gleichnamige Stadt befinden sich seit dem Frühjahr in weiten Teilen unter russischer Kontrolle. Im Rahmen der ukrainischen Großoffensive konnten einige Gebiete zurückerobert werden.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Angriffe in Donezk

+++ 16.08 Uhr: Russische Streitkräfte greifen seit mehreren Stunden die Stadt Sloviansk in der Oblast Donezk an. Das berichtet der Leiter der Militärverwaltung der Stadt Sloviansk, Vadym Liakh, auf Facebook. „Der Sonntag ist bisher nicht friedlich verlaufen. Der Beschuss geht weiter. Das Zentrum von Sloviansk und das Viertel Slovkurort stehen unter Beschuss“, so Liakh. Bei den Angriffen wurde ein mehrstöckiges Wohnhaus schwer beschädigt. Informationen über Verletzte gibt es bislang nicht.

+++ 14.20 Uhr: Nachdem das ukrainische Militär am Sonntag (11. September) bereits eine russische Rakete in Tscherkassy, einer Stadt im Zentrum der Ukraine, abschoss, hat die ukrainische Luftabwehr nun eine weitere Rakete über dem Gebiet Dnipropetrowsk zerstört. Valentyn Reznichenko, Vorsitzender der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, schrieb auf Telegram: „Unser Tag geht mit guten Nachrichten weiter. Unsere Verteidiger haben eine feindliche Rakete über dem Gebiet Dnipropetrowsk abgeschossen. Wir sind unserem Luftverteidigungssystem sehr dankbar.“

Schwere Verluste für Russland – Ukraine meldet 400 gefallene russische Soldaten

+++ 13.43 Uhr: Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Stadt Tscherkassy, Ihor Taburets, wurde über dem Bezirk Uman eine russische Rakete abgeschossen. „Im Laufe des Vormittags wurde als Reaktion auf ein Luftangriffssignal im Gebiet Uman die Flugabwehr aktiviert.“ Bei dem Beschuss der Rakete wurde durch die herabfallenden Trümmer ein Wohnhaus beschädigt, so Taburets. Verletzt Menschen wurden nicht gemeldet.

+++ 11.50 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat neue Zahlen zu russischen Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Demnach sollen seit Samstag (10. September) 400 russische Soldaten gefallen sein. Zudem haben die ukrainischen Streitkräfte laut Ministerium 18 Panzer, 33 Kampffahrzeuge und vereinzelt weitere Fahrzeuge und Waffen des russischen Militärs zerstört.

News zum Ukraine-Krieg: Die Verluste von Russland im Überblick

+++ 09.16 Uhr: In der Nacht zum Sonntag (11. September) kam es nach Angaben des Gouverneurs Valentyn Reznichenko in der Region Dnipropetrowsk zu einem russischen Angriff. Wie Reznichenko auf Telegram berichtet, seien mehrere Verwaltungsgebäude, kommerzielle Infrastruktur sowie Wohngebiete beschädigt worden. Zudem wurden drei Männer und eine Frau bei dem Beschuss schwer verletzt.

Update vom Sonntag, 11. September, 06.33 Uhr: Die Kämpfe im Süden der Ukraine gehen unvermindert weiter: Laut der Ukraine kommt die Gegenoffensive gut voran. Wie The Kyiv Independent unter Berufung auf des ukrainischen Einsatzkommandos Süd berichtet, wurde ein russisches Munitionslager bei Cherson und ein Fährübergang in der nahegelegenen Stadt Nowa Kachowka zerstört. Als Ergebnis der ukrainischen Gegenoffensive meldete das Einsatzkommando Süd die Zerstörung von acht russischen Panzern, 17 gepanzerten Fahrzeugen, einer Haubitze und einer Drohne sowie der Tod von 80 russischen Soldaten.

News im Ukraine-Krieg: Ukrainische Streitkräfte nehmen „Verräter“ fest

+++ 22.30 Uhr: Die Ukraine hat infolge der Großoffensive in der Region Charkiw den ukrainischen Chef der „Besatzungspolizei“ der Stadt Balaklija festgenommen, wie das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) in einer Erklärung am Freitag mitteilte. Der Mann, der in der Nachbarstadt Kupjansk festgenommen wurde, arbeitete nach Informationen des DBR zuvor als offizieller Polizeichef der Stadt. Als Russland die Stadt besetzte, habe er freiwillig seine Zusammenarbeit angeboten.

Während der Ermittlungen sei es schnell gelungen, „einen Verräter zu identifizieren, der die sogenannte Polizeistation der Besatzungsbehörden in Balaklija leitete“, hieß es weiter. Zudem wies die Behörde wiederholt daraufhin, dass eine Zusammenarbeit mit den Besatzern nicht ungestraft bleibe. Am 09. September wurde die Stadt von der ukrainischen Verteidigern befreit.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine rückt in besetzten Gebieten vor

+++ 17.10 Uhr: Die Streitkräfte der Ukraine kommen mit ihrer Gegenoffensive in den von Russland besetzten Gebieten voran. Inzwischen seien die Verteidiger an verschiedenen Fronten mehrere Dutzend Kilometer vorgerückt, teilte Natalia Humeniuk, Sprecherin des ukrainischen Militärkommandos im Süden, mit. „Die Ergebnisse sind ermutigend“, sagte die Sprecherin. Inzwischen haben die ukrainischen Verteidigungskräfte über 1000 Quadratkilometer Land von russischen Truppen befreit.

Schwere Verluste im Ukraine-Krieg: Gegenoffensive geht weiter

+++ 13.27 Uhr: Die Gegenoffensive der ukrainischen Armee geht weiter. Natalia Humeniuk, Sprecherin des ukrainischen Militärkommandos im Süden, sagte im ukrainischen Fernsehen, die Streitkräfte rücken in einigen Gebieten bis zu zehn Kilometer vor.

Bei Kämpfen am Samstag (10. September) seien zudem bislang neun Panzer zerstört und 70 russische Soldaten getötet worden. Darüber haben Humeniuk zufolge ukrainische Streitkräfte zwei Artilleriegeschütze, mit denen die russische Armee Nikopol beschoss, durch Feuer zerstört.

Schwere Verluste: Hunderte russische Soldaten getötet

+++ 11.43 Uhr: Russland gerät in Folge des ukrainischen Vorstoßes im Nordosten des Landes massiv unter Druck. Bei Gegenangriffen auf russische Truppen durch die ukrainischen Streitkräfte kamen ukrainischen Angaben zufolge weitere 350 russische Soldaten ums Leben. Außerdem sollen mehrere Panzer, Atilleriesysteme und zahlreiche weitere Fahrzeuge durch die ukrainische Armee zerstört worden sein.

Laut der Neuen Zürcher Zeitung in einem Kommentar am Samstag (10. September) zeigt die schwache russische Gegenwehr dass „in Moskau niemand für ein solches Szenario geplant, geschweige denn rechtzeitig Vorkehrungen angeordnet hat. Putins Herrschaft im Nordosten der Ukraine ist ins Wanken geraten.“ Putin stünde allmählich vor der Entscheidung zwischen Rückzug oder totalem Krieg. „Letzteres würde eine Mobilmachung von Wehrpflichtigen erfordern, was der Kreml aus Angst vor der eigenen Bevölkerung vermeiden will.“

Schwere Verluste: Russische Rakete bei versuchtem Angriff abgeschossen

Update vom Samstag, 10. September 2022, 09.05 Uhr: Wie der Gouverneur der ukrainischen Oblast Dnipropetrowsk, Valentin Reznichenko, auf Twitter berichtet, hat das ukrainische Militär bei einem Angriff russischer Streitkräfte in der Nacht zum Samstag (10. September) eine russische Rakete abgeschossen.

Eine weitere Rakete traf industrielle Infrastruktureinrichtungen und löste einen Brand aus. Laut Reznichenko griffen die russischen Streitkräfte auch die Bezirke Nikopol und Synelnyki an. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

Schwere Verluste: Russland auf der Jagd nach Deserteuren – Frontarbeit daher reduziert

+++ 22.40 Uhr: Übereinstimmenden Berichten zufolge verliert das russische Militär derzeit massiv an Personal. Grund dafür sollen nicht nur ukrainische Gegenangriffe sein, bei denen russische Soldaten verwundet oder getötet werden, sondern auch die große Anzahl an Deserteuren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, habe die russische Militärführung nun im Bezirk Cherson Helikopter, Waffen und Personal abgestellt, um die fahnenflüchtigen Soldaten einzufangen und zurück an die Front zu bringen, wie der ukrainische Generalstab berichtet.

Zu den Gründen für die zunehmende Anzahl an desertierten Russen nennt der Generalstab die gesunkene „Moral und psychologische Verfassung der Einheiten der Besatzungsmacht“. Zudem gab die ukrainische Militärführung an, dass zuletzt mehrfach beobachtet wurde, wie unbewaffnete russische Soldaten in Bussen aus der Region Cherson auf die von Russland besetzte Krim gebracht worden wären.

Verluste für Russland: Ukraine zerstört Ausrüstung und Flugabwehranlagen – Viele Tote

+++ 19.55 Uhr: Bei insgesamt zehn Gegenangriffen auf russische Truppen durch die ukrainische Luftwaffe sind am Freitag mehrere Militär-Standorte in der Regionen Donezk und Lwiw schwer getroffen worden. Dabei seien zahlreiche Ausrüstungsgegenstände und Flugabwehranlagen zerstört worden. Das meldet der Generalstab der ukrainischen Regierung am Freitagabend. In der Nachricht, die über die Social-Media-Plattform Facebook veröffentlicht wurde, war auch die Rede von „einer beträchtlichen Anzahl“ von Toten.

+++ 17.20 Uhr: Die Ukraine hat laut eigenen Angaben elf russische Soldaten getötet und zwölf Panzer zerstört. Außerdem seien Brücken in der Region Cherson angegriffen worden. Zuvor musste Russland in Charkiw so viel Verluste hinnehmen, dass es Verstärkung schicken musste.

+++ 16.24 Uhr: In der Region Charkiw hat Russland eine Reihe von Verlusten zu verzeichnen. Wegen der Gegenoffensive Kiews schickt der Kreml nun Verstärkung, vor allem gepanzerte Fahrzeuge und Kanonen. Das haben russische Nachrichtenagenturen vermeldet.

Russland mit schweren Verlusten im Ukraine-Krieg: Medizinische Einrichtungen zerstört

+++ 12.05 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn der russischen Invasion insgesamt 127 medizinische Einrichtungen zerstört und 826 beschädigt. 62 von den russischen Streitkräften beschädigte Einrichtungen seien bereits wiederhergestellt worden.

In einer Erklärung sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Bohdan Borukhovskyi: „Wir verstärken jetzt unsere Bemühungen mit unseren Partnern, um zunächst die Krankenhäuser wiederherzustellen, die nur geringfügig beschädigt wurden und in kürzester Zeit wiederaufgebaut werden können. Parallel dazu führen wir mehrere weitere Projekte im Gebiet Kiew und im Gebiet Sumy durch, wo medizinische Einrichtungen praktisch von Grund auf neu gebaut werden.“

Ukraine-Krieg: Weitere getötete Zivilisten

+++ 10.40 Uhr: Nach Angaben ukrainischer Behörden wurden in der Region Donezk neun Zivilisten durch russische Truppen getötet und 23 verletzt. Der Leiter der Militärverwaltung der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, schrieb auf Telegram: „Russland tötet Zivilisten! Am 8. September haben die Russen neun Zivilisten in der Region Donezk getötet. Weitere 23 Menschen wurden verletzt.“

Er fügte hinzu, dass es derzeit nicht möglich sei, festzustellen, wie viele Menschen in Mariupol und Wolnowas getötet worden seien. „Alle Russen werden für ihre Verbrechen auf unserem Land zur Rechenschaft gezogen werden!“, sagte er.

Ukraine meldet 650 getötete russische Soldaten

+++ 10.25 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind weitere 650 russische Soldaten im Krieg in der Ukraine getötet worden. Den auf Twitter veröffentlichten Zahlen zufolge hat Russland seit Beginn des Krieges 51.900 Soldaten verloren, seit gestern waren es 51.250. Weiter heißt es, dass Russland seit Beginn der Invasion insgesamt 2122 Panzer, 4575 gepanzerte Kampffahrzeuge, 239 Kampfjets und 211 Hubschrauber verloren hat.

Der Tweet begann mit einem Zitat aus einer Radiosendung aus dem Zweiten Weltkrieg, die Königin Elisabeth II. im Oktober 1940 an die Kinder des Commonwealth richtete, als sie noch Prinzessin war. „Wenn der Frieden kommt, denkt daran, dass es an uns, den Kindern von heute, liegt, die Welt von morgen zu einem besseren und glücklicheren Ort zu machen“, hieß es darin.

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainische Streitkräfte erobern 20 Dörfer zurück

+++ 06.50 Uhr: Die Offensive der ukrainischen Armee im Süden des Landes zeigt weitere Erfolge. Wie der ukrainische Brigadegeneral Oleksiy Gromov bestätigte, sind die Streitkräfte bis zu 50 km in die russischen Linien vorgedrungen und haben mehr als 20 Dörfer zurückerobert. Um die Operation nicht zu gefährden, hat Kiew es bisher abgelehnt, Einzelheiten zu ihren Eroberungen zu geben. Die ukrainische Armee teilte zudem mit, dass sie russisches Kriegsgerät in der Region Cherson zerstört hätten. Unter anderem sei bei ihrer Offensive mehrere Panzer, Haubitzen und Mehrfachraketenabschussanlagen zerstört worden.

Ukraine will Entschädigungen von Russland

Update vom Freitag, 9. September, 05.50 Uhr: Die Ukraine fordert Entschädigung von Russland. „Wir wollen eine Kompensation für alle Schäden, die Russland in der Ukraine durch seinen Angriffskrieg verursacht hat“, sagte Justizminister Maliuska den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Der Schaden, den die Ukraine durch die russische Invasion erlitten hat, wird mittlerweile schon viel höher geschätzt. Doch die genannte Summe von 300 Milliarden US-Dollar entspricht den Guthaben der russischen Nationalbank in den G7-Staaten, die im Zuge der Sanktionen eingefroren wurden. Maliuska verlangte den Zugriff darauf sowie auf das Auslandsvermögen russischer Staatsunternehmen und beschlagnahmten Besitz russischer Oligarchen.

Deutschland solle Auskunft geben, wie viel russisches Vermögen hier geparkt sei, sagte der Minister. Zugleich solle Deutschland das ukrainische Vorhaben in der UN-Vollversammlung in New York unterstützen. Maliuska sprach am Donnerstag in Berlin mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP).

Schwere Verluste für Russland: 640 Streitkräfte sterben an einem Tag

+++ 20.45 Uhr: Die Truppen aus Russland sollen in Folge des ukrainischen Vorstoßes massive Probleme bei der logistischen Unterstützung haben. Gerade in der Region um Cherson sollen es die Kreml-Truppen schwer haben, wie der Generalstab der Ukraine berichtet.

Insgesamt hat die Luftwaffe der Ukraine zur Unterstützung der Bodentruppen mehr als 12 Einsätze am heutigen Donnerstag (8. September) geflogen. An neun Stellen hat die ukrainische Armee Angriffe von Putins Truppen zurückgeschlagen, heißt es vom Generalstab.

+++ 20.15 Uhr: Die HIMARS-Waffensysteme aus den USA haben Russland wohl verheerende Verluste beschert. Insgesamt sollen durch die Raketen mehr als 400 Ziele auf Seiten der moskautreuen Truppen zerstört worden sein, wie General Mark Milley, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff am Donnerstag (8. September) bekannt gab.

Die Ukraine soll den Angaben zufolge 16 HIMARS-Systeme von den USA erhalten haben. „Kommandoposten wurden getroffen, und es gibt Schwierigkeiten, das zu ersetzen, was in den Kämpfen verloren gegangen ist, und ihre Truppen zu versorgen“, sagte Milley in Ramstein.

+++ 16.31 Uhr: Am Mittwoch (7. September) ist es aufseiten des russischen Militärs zu großen Verlusten insbesondere bei Donezk gekommen. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine via Facebook verkündete, starben 640 Soldaten, je zwei Hubschrauber und Flugzeuge wurden zerstört. Auch 15 Panzer wurden durch Angriffe beschädigt.

+++ 15.00 Uhr: Die ukrainische Armee hat die Rückeroberung von 20 Ortschaften in der Region Charkiw im Nordosten des Landes gemeldet. Die Einheiten seien 50 Kilometer weit in das feindliche Gebiet vorgedrungen, sagte der ranghohe ukrainische Militär Oleksij Gromow am Donnerstag. Die Region Charkiw ist seit den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs am 24. Februar teilweise von der russischen Armee besetzt.

Weiter Verluste für Russland: Ukrainisches Militär erobert 400 Quadratkilometer zurück

Erstmeldung vom Donnerstag, 8. September: Wie der ukrainische Generalstab mitteilt, hat das ukrainische Militär elf russische Angriffe abgewehrt sowie zwei Flugzeuge und einen Hubschrauber zerstört. Der Kyiv Independent berichtet zudem über erfolglose russische Vorstöße nördlich von Charkiw, in der Region Donezk und südlich von Kiew.

Nach einer Einschätzung des amerikanischen Institute for the Study of War (ISW) hat das ukrainische Militär unter Ausnutzung der Verlegung russischer Streitkräfte eine effektive Gegenoffensive nordwestlich von Izyum in der Region Charkiw durchgeführt und 400 Quadratkilometer zurückerobert. Das geht aus einem Bericht Ukrainska Pravda hervor. (lm/mse/cs mit dpa/AFP)

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