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Russland hält Syriengespräche in Sotschi ab: mögliche Heimkehr syrischer Flüchtlinge als Thema

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Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura sieht das Hauptziel in der Ausarbeitung einer neuer Verfassung in Syrien.

Vertreter der syrischen Regierung und Opposition haben Gespräche mit den sogenannten Garantiemächten Russland, Türkei und Iran aufgenommen.

Sotschi - Bei dem zweitägigen Treffen in Sotschi soll es nach Angaben des russischen Außenministeriums um die Heimkehr von Flüchtlingen nach Syrien gehen. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura sagte der Agentur Interfax zufolge am Montag, weiteres Thema sei die Vorbereitung von Verhandlungen über eine neue Verfassung.

Das Treffen in dem beliebten Badeort am Schwarzen Meer knüpft an die seit 2017 eigentlich in der kasachischen Hauptstadt Astana etablierten Syriengespräche an. Am Montag gab es zunächst bilaterale Runden in verschiedenen Kombinationen. Für Dienstag ist eine Plenarsitzung der Delegationen geplant.

Der arabischen Zeitung „Al-Hayat“ zufolge gab es im Vorfeld Differenzen zwischen Russland und De Mistura. Russland will dem Thema Rückkehr von Flüchtlingen Priorität einräumen. Eine russische Delegation war vergangene Woche zu Gesprächen darüber auch in Damaskus gewesen. De Mistura geht es demnach vor allem darum, den vereinbarten Verfassungsausschuss bis September in Gang zu bekommen. Dabei hat es aber bisher kaum Bewegung gegeben.

dpa

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