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Plasberg macht mit „Hart aber fair“ Schluss: Sein Nachfolger ist halb so alt

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Von: Andreas Schmid

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Frank Plasberg, TV-Moderator, aufgenommen in der ARD-Talkshow «hart aber fair». (Archiv)
Frank Plasberg, TV-Moderator, aufgenommen in der ARD-Talkshow «hart aber fair». (Archiv) © Horst Galuschka/dpa

Moderatoren-Wechsel bei „Hart aber fair“: Frank Plasberg übergibt den ARD-Talk an den Sohn von Schauspieler Peter Lohmeyer.

Köln - Eine der bekanntesten deutschen Polittalkshows stellt sich personell neu auf. Nach 22 Jahren hört Frank Plasberg (65) als Moderator des ARD-Talks „Hart aber fair“ auf. Sein Nachfolger wird Louis Klamroth (32), Sohn des Schauspielers Peter Lohmeyer. Wie der WDR am Mittwochnachmittag bekannt gab, ist der Moderatorenwechsel für Ende November 2022 geplant.

„Hart aber Fair“ (ARD): Plasberg macht nach 22 Jahren Schluss

Der 65-jährige Plasberg erklärte in einer Pressemitteilung, dass es um die „Weiterentwicklung“ der Sendung gehe. „Und dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“ Plasberg begrü´te die Zuschauer zu fast 750 Sendungen. „Welch ein Glück für mich, über 20 Jahre lang ,hart aber fair‘ moderieren zu dürfen. Dafür gilt mein großer Dank der ARD und meinem Heimatsender WDR, einem tollen Team und natürlich den vielen Gästen, ohne deren Bereitschaft, in der Sache hart aber fair zu streiten, die Sendung nicht möglich wäre.“

In Zukunft wolle Plasberg „als Zuschauer“ dabei sein. Laut WDR-Programmdirektor Jörg Schöneborn hat Plasbergs Stil, Fragen an die Politik aus der Alltagsperspektive der Bürgerinnen und Bürger zu stellen, „zur Glaubwürdigkeit unseres Programms beigetragen“. Mit Louis Klamroth gehe „hart aber fair“ nun in eine „neue Zeit“.

Louis Klamroth moderierte die Polit-Talkshow „Klamroths Konter“ bei n-tv, für die er 2018 den Deutschen Fernsehpreis (Förderpreis) gewann. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde der 32-Jährige mit der „ProSieben-Bundestagswahl-Show“, für die er 2021 vor der Kamera stand. Fortan ist der Montagabend sein Sendeplatz.  „Ich freue mich sehr diese Sendung auf diesem prominenten Sendeplatz als Moderator ab nächstem Jahr mitzugestalten und in die Zukunft führen zu dürfen“, erklärte der Plasberg-Nachfolger. (as)

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