Ausreise möglich 

Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten bleibt vorerst offen

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Der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten bleibt vorerst offen.

Der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, der Mitte Mai geöffnet wurde und eigentlich wieder geschlossen werden sollte, bleibt nun doch länger offen. 

Gaza - Der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten bleibt vorerst offen. Der Übergang werde erst Ende August mit dem muslimischen Opferfest Eid Al-Adha wieder geschlossen, teilten ägyptische Sicherheitsvertreter und Vertreter der im Gazastreifen herrschenden Palästinenserorganisation Hamas am Dienstag mit. Grundsätzlich kann sich demnach jeder Palästinenser für die Ausreise beim Hamas-Innenministerium registrieren lassen.

Der Übergang war Mitte Mai mit Beginn des Ramadans geöffnet worden und sollte nun eigentlich wieder geschlossen werden. Seit Jahren wurde die Blockade des Palästinensergebiets am Mittelmeer nicht mehr solange gelockert. 

Grenzübergang in vergangenen Jahren nur begrenzt geöffnet

Israel hatte vor mehr als zehn Jahren eine Blockade über den Gazastreifen verhängt, die mittlerweile von Ägypten mitgetragen wird. Israel, die USA und die EU stufen die Hamas als Terrororganisation ein.

Die Lebensbedingungen in dem schmalen Küstenstreifen mit rund zwei Millionen Einwohnern sind sehr schlecht. In den vergangenen Jahren hat Ägypten den Grenzübergang Rafah von Zeit zu Zeit geöffnet, jeweils für einen oder mehrere Tage. Es durften jeweils nur Kranke oder Menschen mit einer besonderen Genehmigung passieren.

Seit März gewalttätige Auseinandersetzungen an Grenze zu Israel

Seit dem 30. März sind bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten an der Grenze zu Israel 130 Palästinenser getötet worden. Die Palästinenser fordern ein Recht auf Rückkehr in das heutige israelische Staatsgebiet. Israel lehnt das ab. Die Palästinenser beziehen sich damit auf Flucht und Vertreibung Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948, vor 70 Jahren.

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dpa

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