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Brandstiftung kurz vor G7-Gipfel: Polizeiautos in München angezündet

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Von: Andreas Schmid

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Ausgebrannte Polizeiautos vor einem Hotel in München. G7-Gipfel.
Ausgebrannte Polizeiautos vor einem Hotel in München. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. © dpa/Matthias Balk

In der Woche des G7-Gipfels in München werden Polizeiautos in Brand gesetzt. Die Täter konnten flüchten.

München - Wenige Tage vor dem G7-Gipfel in Elmau standen in München mehrere Polizeiautos in Flammen. In der Nacht vom Mittwoch (22. Juni) wurden insgesamt acht Einsatzfahrzeuge angezündet. Der Brand ist gelöscht, die Behörden sprechen von Brandstiftung.

G7-Gipfel Elmau: Polizeiautos in Flammen - Fahndung erfolglos

Die Mannschaftsbusse der Bundesbereitschaftspolizei standen alle vor einem Hotel, in dem Einsatzkräfte für den G7-Gipfel untergebracht waren, wie die Polizei München bestätigte. Polizei und Feuerwehr rückten gegen 3 Uhr aus und fahndeten unter anderem mit einem Hubschrauber nach möglichen Tätern, blieb dabei zunächst aber ohne Erfolg. Ermittler untersuchten die völlig ausgebrannten Mannschaftswagen. Den Schaden schätzten die Beamten im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand.

Der G7-Gipfel ist vom 26. bis zum 28. Juni auf Schloss Elmau in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen geplant. Dort treffen sich unter der Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Staats- und Regierungschefs der USA, Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans und Kanadas. Die ersten Teilnehmer des Gipfels werden am Sonntag erwartet. Auf der G7-Agenda stehen mehrere Themen, wie etwa der Umgang mit dem Klimawandel oder der Ukraine-Krieg. Auch Wolodymyr Selensky wird am Gipfel teilnehmen – wohl aber nur digital. (as/dpa)

Noch mehr aktuelle Nachrichten rund um das Gipfeltreffen 2022 finden Sie auf Merkur.de/G7-Gipfel Elmau

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