Corona-Gipfel

Streit um Mega-Lockdown: Tschentscher lehnt Ausgangssperre ab

Eine Frau geht nachts durch die menschenleere Fußgängerzone in Hannover
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Kommt jetzt die nächtliche Ausgangssperre? Bund und Länder beraten am Dienstagnachmittag über eine Verlängerung des Lockdowns.

Kommt heute der Mega-Lockdown? Beim Corona-Gipfel beraten Bund und Länder die Verschärfung der Regeln. Streit gab es im Vorfeld um die Ausgangssperren.

Hamburg – Die Bundesregierung plant einen knallharten Shutdown: Doch wenige Stunden vor Beginn des Corona-Gipfels im Kanzleramt sind bei vielen SPD-Länderchefs die Vorbehalte gegen einige vorgeschlagene Maßnahmen noch groß. Zwar sind sich alle einig, dass der Lockdown verlängert und „in einigen Punkten auch verschärft“ werden muss, wie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Montagabend, 18. Januar 2021, am Rande einer Bundesratssitzung in Berlin sagte. Doch eine nächtliche Ausgangssperre wie in Bayern geht dem Vernehmen nach vielen Regierungschefs offenbar zu weit.

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer beraten am Dienstagnachmittag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine Verlängerung der bisher geltenden Corona-Regeln. Abzusehen ist, dass der Lockdown bis Mitte Februar verlängert und vor allem die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen ausgeweitet wird. Eine nächtliche Ausgangssperre stößt aber insbesondere bei vielen SPD-geführten Länderchefs auf Kritik, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet*. Neben Hamburg hegen auch Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein starke Zweifel am Nutzen der Maßnahme. *24hamburg.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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