Wort des Jahres

„Corona-Pandemie“ ist „Wort des Jahres“ 2020

Krankenpfleger und Mediziner sind ständig in Kontakt mit kranken Menschen: Klinikalltag
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Krankenpfleger und Mediziner sind ständig in Kontakt mit kranken Menschen – das Risiko einer Virusübertragung ist in dieser Branche höher als in anderen Berufen.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache verkündet in Wiesbaden das Wort des Jahres 2020. 

Update 10.00 Uhr: „Corona-Pandemie“ ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum „Wort des Jahres“ 2020 gekürt worden. Auf dem zweiten Platz landete „Lockdown“, wie die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Gesellschaft für deutsche Sprache gibt „Wort des Jahres“ 2020 bekannt

„Wellenbrecher-Lockdown“, „Mund-Nasen-Schutz“ oder „R-Wert“ - könnte es einer dieser Begriffe zum „Wort des Jahres“ schaffen? Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wird heute das Geheimnis lüften. Mit dem „Wort des Jahres“ werden Begriffe ausgezeichnet, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben nach Ansicht der Jury sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben. Da das Coronavirus das Leben in Deutschland dieses Jahr so allumfänglich geprägt hat, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass der Begriff etwas mit der Pandemie zu tun hat. Um 10.00 Uhr gibt die GfdS in Wiesbaden das „Wort des Jahres“ 2020 bekannt.

Im vergangenen Jahr wurde „Respektrente“ zum „Wort des Jahres“ gekürt, 2018 war es „Heißzeit“. Für einen Platz auf der Liste der „Wörter des Jahres“ ist laut GfdS nicht die Häufigkeit entscheidend, sondern die Bedeutsamkeit und Popularität. Die Sprachwissenschaftler sehen ihre Auswahl als Beitrag zur Zeitgeschichte. Die ausgewählten Wörter und Wendungen seien aber mit keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden. (dpa)

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