Planungen nach Skandal

Bamf: Pilot-Ankerzentren an zwölf Standorten

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BAMF.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) treibt laut einem Medienbericht die Planungen für zwölf Pilot-Ankerzentren in fünf Bundesländern voran.

Nürnberg - In einem im Intranet der Behörde veröffentlichten Dokument würden als Standorte Gießen (Hessen), Heidelberg (Baden-Württemberg), Manching, Bamberg, Augsburg, Donauwörth, Zirndorf, Regensburg, Deggendorf, Schweinfurt (alle Bayern), Dresden (Sachsen) und Lebach (Saarland) genannt, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag).

In der Mitteilung, die sich an Beamte und Angestellte des Bundesamtes richte, suche das Bamf für die Dauer von drei bis sechs Monaten Mitarbeiter, „die in den oben genannten Ankerzentren Asylsuchende und Antragstellende beraten“. Dienstantritt sei „voraussichtlich 01.08.2018 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt“.

Hans-Eckhard Sommer, Präsident des Bundesamtes für Migration (BAMF), spricht während einer Veranstaltung des Bundesamtes für Migration (BAMF) und dem baden-württembergischen Sozialministerium zur Integrationsförderung.

Eine Bamf-Sprecherin sagte dem RND, es gehöre zu den Aufgaben des Bundesamts, „sich im Vorfeld bereits bestmöglich auf eventuelle Szenarien einzustellen“. Die Ausgestaltung zukünftiger Einrichtungen werde gegenwärtig konkretisiert.

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Gegen die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplanten Ankerzentren - die Abkürzung steht für Ankunft, Entscheidung, Rückführung - hatte es zuletzt Widerstand aus mehreren Bundesländern gegeben. Das gesamte Asylverfahren soll in den Zentren gebündelt werden: Die Ankunft eines Flüchtlings soll erfasst, über seinen Schutzstatus entschieden und - bei Ablehnung des Asylantrags - auch eine schnelle Abschiebung in die Wege geleitet werden.

dpa

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