Notlandung in China

Schock in 10.000 Metern Höhe: Als Scheibe in Cockpit bricht, reagiert Pilot sofort

Das muss für den Piloten ein richtiger Schock gewesen sein: In 10.000 Metern Höhe bricht plötzlich die Windschutzscheibe im Cockpit eines Airbus A319. Der Pilot reagiert sofort.

Chengdu - Wegen einer herausgebrochenen Windschutzscheibe im Cockpit musste in China ein Passagierflugzeug außerplanmäßig landen. Bei dem Vorfall am Montag zogen sich der Co-Pilot und ein weiteres Besatzungsmitglieder der Airbus Maschine vom Typ A319 Verletzungen zu, wie die Fluggesellschaft Sichuan Airlines auf ihrer Website mitteilte.

Die Scheibe auf der rechten Seite des Cockpits war demnach etwa eine halbe Stunde nach dem Start herausgebrochen, was neben einem heftigen Windsog zu einem Druckabfall führte. Das Flugzeug befand sich zu dem Zeitpunkt etwa 10.000 Meter über dem Erdboden und war mit knapp 800 km/h unterwegs.

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Keine Angaben zu dem Defekt

Die Maschine, die ursprünglich auf dem Weg von der südwestchinesischen Stadt Chongqing nach Lhasa in Tibet war, landete danach in der chinesischen Stadt Chengdu. Passagiere seien nicht verletzt worden. Die Fluggesellschaft machte zunächst keine Angaben dazu, wie es zu dem Defekt kommen konnte.

Ein Video der staatlichen Zeitung „?The Paper“? zeigte das Cockpit mit fehlender Scheibe sowie Schäden an Geräten. Auch aus der Decke gefallene Atemmasken und auf dem Kabinenboden verteilte Boxen mit Essen waren zu sehen.

heu/dpa

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