Experten sind sich einig

Studie erklärt: Darum sollte man am besten nach Wien ziehen

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Der Vergnügungspark „Prater“ mit dem bekannten Riesenrad ist einer der berühmtesten Wahrzeichen Wiens.

Wien - Schnitzel, Pferdekutschen und blaue Donau: Wien ist eine Stadt mit einem besonderen Flair. Eine Studie zeigt nun, warum man am besten in die österreichische Hauptstadt ziehen sollte.

Zum achten Mal in Folge hat es die österreichische Hauptstadt Wien in einer Studie an die Spitze der Städte mit der höchsten Lebensqualität geschafft. In der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Beratungsgesellschaft Mercer wurden Daten von 39 Kriterien wie Wohnen, Bildung und Freizeit untersucht. Auch drei deutsche Städte sind unter den Top Ten. Analysiert wurden 231 Städte speziell aus Sicht dorthin entsandter Arbeitnehmer.

Auf Wien folgen Zürich, Auckland und München. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt laut Studie die lebenswerteste Stadt Deutschlands. Sieben der Top-10-Städte befinden sich in Europa. Das sei wenig verwunderlich, erklärt Mercer-Expertin Ulrike Hellenkamp. „Gerade im internationalen Vergleich bieten westeuropäische Städte eine überaus gute Lebensqualität, sei es beim Wohnraum, dem Freizeitangebot oder der Verfügbarkeit von Konsumgütern.“

So sind nach diesen Kriterien auch Düsseldorf (Platz 6), Frankfurt (7), Berlin (13) und Hamburg (19) besonders lebenswert. Nürnberg schafft es immerhin auf den 24., Stuttgart auf den 26. Platz. Leipzig muss sich mit Platz 61 zufriedengeben. Im internationalen Vergleich bildet Bagdad wie auch in den vergangenen Jahren das Schlusslicht.

Nicht jedem Einheimischen muss das Urteil einleuchten. „Natürlich unterscheidet sich die subjektive Wahrnehmung vor Ort je nach Lebenslage und Präferenzen, und Einheimische setzen meist ganz andere Prioritäten als ins Ausland entsendete Mitarbeiter“, hieß es.

dpa

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