Taxi-Fahrer verweigert Fahrt zur Synagoge

Berlin - In Berlin hat es einen weiteren antisemitischen Vorfall gegeben. Ein Taxi-Fahrer verweigerte die Fahrt zur Synagoge.

Im Stadtteil Dahlem sei einer Familie die Weiterfahrt in einem Taxi verweigert worden, weil sie eine Synagoge besuchen wollte, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, verhielt sich der Taxifahrer nach Darstellung der Fahrgäste am Mittwoch zunächst freundlich, bis sie ihm mitteilten, die Synagoge in Charlottenburg besuchen zu wollen. Der Fahrer habe dann unvermittelt angehalten und den Fahrgästen nahegelegt, die Fahrt in einem anderen Taxi fortzusetzen. Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur war auch der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, in Berlin bedroht worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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