Forscher besorgt

„Weltuntergangs-Gletscher“ zerfällt in alle Richtungen – Experten befürchten Klima-Katastrophe 

Forscher schlagen Alarm: Ein riesiger Gletscher in der Antarktis könnte schon bald für eine gigantische Flutkatastrophe sorgen. Forscher nennen ihn den „Weltuntergangs-Gletscher“. 

  • „Weltuntergangs-Gletscher“ kann für gigantische Flutkatastrophe sorgen 
  • Forscher sind besorgt
  • Gletscher ist wichtig für Wetter und Leben auf der Erde

Offenbach – Ein riesiger Gletscher in der Antarktis bereitet Forschern tiefe Sorgenfalten. Offiziell heißt er Thwaites-Gletscher, doch die Wissenschaftler nennen ihn auch „Weltuntergangs-Gletscher“. Denn wenn er schmilzt, verschwinden laut wetter.com Küstenstädte wie Boston oder sogar ganze Länder wie die Malediven von der Bildfläche. Millionen Menschen sterben. Dieses Szenario ist zwar noch in weiter Ferne, aber der Gletscher könnte schon in den kommenden Jahren das Leben auf der Welt und das Wetter nachhaltig verändern.

Wetter: „Weltuntergangs-Gletscher“ bröckelt stark

Eigentlich verhinderte der „Weltuntergangs-Gletscher“ in der Antarktis jahrelang, dass riesige Eismengen ins Meer gelangen und der Meeresspiegel drastisch ansteigt. Doch aktuell bröckelt der Gletscher stark, was schon jetzt Auswirkungen auf den Meeresspiegel hat.

Die Nasa hat jetzt nämlich Satellitenaufnahmen aus dem Jahren 2001 und 2019 miteinander verglichen und eine erschreckende Entdeckung gemacht. Der „Weltuntergangs-Gletscher“ zerfällt in alle Richtungen, wird wie ein Toffee in den Ozean gezogen. Der Gletscher ist nicht mehr stabil. Das wärmere Meereswasser lässt ihn von unten schmelzen.

Wetter: Löst „Weltuntergangs-Gletscher“ verheerende Flutkatastrophe aus?

Besorgniserregend ist dabei vor allem die Größe des Gletschers und die Folgen für Wetter und Menschheit, würde er komplett schmelzen. Der Gletscher ist mit seinen 192.000 km² ungefähr so groß wie Florida und etwa doppelt so groß wie Österreich. Würde er komplett abschmelzen, würde der Meeresspiegel um einen Meter ansteigen. Das würde eine verheerende Flutkatastrophe mit weitreichenden Folgen für das Wetter und das Leben auf der Welt auslösen.

Aktuell muss man keine Angst haben, aber der „Weltuntergangs-Gletscher“ in der Antarktis hat in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich Eis verloren. Insgesamt macht das laut Forschern etwa vier Prozent des Anstiegs des Meeresspiegels aus.

Von Christian Weihrauch

In der Antarktis ist es zu warm und der „Weltuntergangs-Gletscher“ schmilzt. Auch in Deutschland ist das Wetter 2020 zu warm. Ein Experte macht eine erschreckende Prognose für das Wetter im Frühling in Deutschland.

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Rubriklistenbild: © Archivbild: Jeremy Harbeck/NASA/OIB//dpa

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