DWD warnt vor Sturmböen

Wetter in Deutschland: Heftiger Temperatursturz erwartet - doch eines macht Hoffnung

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Es wird windig in Deutschland.

Die Achterbahnfahrt in Sachen Wetter geht weiter. Während es im Süden noch spätsommerlich warm ist, ziehen im Norden bereits dicke Wolkenfelder heran. Meteorologen prophezeien einen deutlichen Temperatursturz - doch es gibt auch Hoffnung.

  • Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang ist es in Deutschland kühler und wechselhafter geworden.
  • Zum Start in die neue Woche kündigt sich ein Wetterumschwung an.
  • Meteorologen erwarten einen Temperatursturz.
  • Der DWD hat vor Sturmböen gewarnt.

20.05 Uhr: Nicht nur die Münchner lieben ihr Oktoberfest, aus der ganzen Welt kommen Gäste zum größten Volksfest der Welt und auch aus dem Rest der Bundesrepublik werden die Volksfestliebhaber in Bussen angekarrt. Letztes Jahr kamen insgesamt 6,3 Millionen Besucher. Natürlich fragen sich alle wie das Wetter wird. Schon häufig wurde die Wiesn von kaltem und nassem Herbstwetter geplagt. Sogar Minusgrade gabs schon.

Aber wie wird das Wiesn-Wetter 2019? Alle Oktoberfest-Freunde können aufatmen. Die Wettervorhersagen sind gut. Am Eröffnungstag wird es laut Wetter.com sonnig mit einer Höchsttemperatur von 20 Grad. Auch die Langzeitvorschau - die zwar nie ganz genau ist, aber einen Trend erkennen lässt - sieht gut aus. Bis zum 1. Oktober ist kein einziger Regentag angesagt und die Temperaturen liegen um die 20 Grad. Wer also nicht mehr ins Zelt reinkommt, kann sich seine Maß auch problemlos im Biergarten schmecken lassen. 

Update vom 16. September, 16.07 Uhr: Im Süden hui, im Norden pfui - so könnte man das Wetter in Kürze zusammenfassen. Während dem Süden am Dienstag noch ein paar Sonnenstunden mit Temperaturen von bis zu 25 Grad vergönnt sind, ziehen im Norden und Osten bereits dicke Wolkenfelder mit Regen heran. Dort steigt das Thermometer im Laufe der Woche auf maximal 20 Grad. Auch im Süden wird es dann deutlich kälter. Die 10-Tages-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes prophezeit einen deutlichen Temperatursturz in den kommenden Tagen. Schuld ist das Tiefdruckgebiet „Ignaz“. In der Nacht zum Freitag könnten Tiefstwerte von 9 bis 2 Grad erreicht werden, im Süden sei sogar Bodenfrost möglich.

Zum Wochenende sollen die Temperaturen dann wieder in die Höhe klettern, so der DWD. Im Südwesten seien dann Höchstwerte bis zu 26 Grad möglich, sonst immerhin 19 bis 22 Grad.

Wetter in Deutschland: Heftiger Temperatursturz erwartet - DWD warnt vor Sturmböen

Update vom 16. September, 14.23 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Windböen herausgegeben. Vor allem an der Küste wird es windig. Aus nordwestlicher Richtung können Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 60 Kilometern pro Stunde auftreten. In „exponierten Lagen“ im Nordosten müsse sogar mit Sturmböen von bis zu 70 Stundenkilometern gerechnet werden.

Nachts sinken die Temperaturen deutlich ab. Laut DWD könnten Tiefstwerte von 9 bis 2 Grad erreicht werden, im Süden ist örtlich sogar Bodenfrost möglich. 

Bis heute erscheint der aus dem 17. Jahrhundert stammende „Hundertjährige Kalender“ in mehreren Verlagen. Während Meteorologen nicht viel von Wetter-Prognosen mithilfe der damaligen Aufzeichnungen halten, schwören andere auf die Prophezeiungen. Wir werfen für die Oktober-Aussichten einen Blick in den Hundertjährigen Kalender.

Nächster Hurrikan zieht über Atlantik auf 

Während es in Deutschland zunehmend herbstlicher wird, entwickelt sich über dem Atlantik bereits ein neuer Hurrikan. Der Tropensturm „Humberto“ erreiche bereits Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, teilte das US-Hurrikan-Zentrum am späten Sonntagabend (Ortszeit) mit. Erst vor zwei Wochen wütete Hurrikan „Dorian“ nördlich der Bahamas und richtete schwere Schäden an. Über 1000 Menschen werden noch immer vermisst.

va

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