Hitze-Blase

Extremes Wetter: Hitzewelle mit 44 Grad rollt auf Europa zu

Eine neue Hitzewelle zieht nach Europa, es drohen extreme Temperaturen bis zu 44 Grad. Welche Urlaubsregionen besonders stark betroffen sind.

Kassel – Wie jeden Sommer macht sich Luft aus dem Norden Afrikas auf in Richtung Europa. Laut wetter.de sind die Hitze-Blasen aus der Sahara in diesem Jahr zum Teil besonders intensiv. Auch der europäische Hitzerekord geriet schon ins Wanken. Die Menschen im Südwesten Europas mussten beispielsweise schon Hitze-Spitzen von über 40 Grad aushalten.

Besonders betroffen vom extremen Sommer-Wetter ist Spanien. „In der Spitze berechnen die Wettercomputer stellenweise Höchstwerte bis knapp 44 Grad. Das sind durchaus gefährliche Temperaturen - vor allem für ältere Menschen. Und auch für alle anderen muss die Devise sein, sich meistens zu schonen und genügend zu trinken. Zumal es eben auch nachts teils kaum unter 25 Grad abkühlt”, so RTL-Meteorologe Björn Alexander.

Eine Hitzewelle bringt extreme Temperaturen nach Europa. Einige Urlaubsregionen sind besonders betroffen.

Extreme Hitzewelle in Europa bringt Temperaturen bis zu 44 Grad

In Andalusien und der Region Murcia werde es demnach am heißesten. „Die heißeste Stadt wird nach den aktuellen Prognosen Granada mit an die 43, vielleicht sogar 44 Grad. Doch auch in Murcia sind Höchstwerte von 41 Grad und mehr möglich”, prognostiziert der Meteorologe.

Auch auf Mallorca kommen die Menschen wohl nicht nur wegen den steigenden Corona*-Fallzahlen ziemlich ins Schwitzen. Direkt an der Küste sei es zwar tagsüber nicht so heiß, aber: „Mitten auf der Baleareninsel werden es allerdings ebenfalls gerne mal 36 bis 38 Grad. Nachts liegen die Tiefstwerte bei weiterhin sehr schweißtreibenden und eher schlaffeindlichen 24 Grad“, so Alexander.

Extreme Hitzewelle rollt über Europa: Auch Saharastaub kommt - Blutregen möglich?

Mit der Heißluft-Blase aus dem Norden Afrikas kommt laut des Experten außerdem reichlich Saharastaub einher. Der Himmel wird somit wohl teilweise milchig sein. Ob dann auch der sogenannte Blutregen möglich ist, ist unsicher. „Staub aus den Tiefen der Sahara wäre ausreichend vorhanden”, sagt Alexander.

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In weiten Teilen Spaniens fehle der Regen, um diesen Staub auszuwaschen. Wer wegen Corona nicht nach Spanien* in den Urlaub fliegt, der kann auch in Deutschland endlich Sommer-Wetter genießen. Nach Angaben des Experten sind ein paar Tage mit zum Teil heißen Temperaturen um die 30 Grad zu erwarten. In Deutschland sind diese vor allem im Süden und im Osten möglich: „Vielleicht also sogar eine kleine Hitzewelle. Aber garantiert nicht 35 Grad und mehr.” (ebb) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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