News-Ticker

Wetter in Hessen und Niedersachsen: DWD warnt vor extremer Glätte am Montag

Meteorologen warnen vor lebensgefährlichen Situationen in Hessen und Niedersachsen. Am Montag kann es erneut zu Glatteis kommen. Alle Infos im Wetter-Ticker.

  • Das Wetter beschert Hessen und Niedersachsen Dauerfrost und Glättegefahr.
  • Die Behörden kontrollieren, ob die Corona-Regeln bei Ausflügen eingehalten werden.
  • Aufgrund von Niederschlägen kann es am Montag (15.02.2021) zu Glatteis kommen.

Update vom Montag, 15.02.2021, 11.35 Uhr: Wetter in Hessen und Niedersachsen: Der DWD warnt örtlich vor der Gefahr von Blitzeis auf den Straßen. Autofahrten sollten am besten vermieden werden. Das war unser bisheriger News-Ticker zum Wetter - alle neuen Infos gibt es in unserem neuen Ticker (dem Link oben folgen).

Update vom Sonntag, 14.02.2021, 11.01 Uhr: Eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential kündigen die Meteorologen für Montag (15.02.2021) an. Demnach kann es in weiten Teilen im Norden von Hessen und Süden von Niedersachsen zu Niederschlägen kommen, die anfangs noch als Schnee auftreten, jedoch rasch in Regen übergehen können.

Auf den gefrorenen Böden muss in der Folge verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Zudem kann es zum Teil erneut zu erheblichen Einschränkungen im Schienen- und Straßenverkehr kommen. Der Deutschen Wetterdienst warnt am Montag (15.02.2021) von 10 bis 20 Uhr für folgende Kreise in Nordhessen und Südniedersachsen vor Glatteis:

  • Werra-Meißner-Kreis
  • Schwalm-Eder-Kreis
  • Kreis und Stadt Kassel
  • Kreis Waldeck-Frankenberg
  • Kreis Northeim
Erneute Niederschläge in Hessen und Niedersachsen können am Montag (15.02.2021) zu Glatteis und Chaos auf den Straßen führen. (Symbolbild)

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Kontrollen und Straßensperren

Update vom Samstag, 13.02.2021, 10.39 Uhr: Vor allem im südlichen und östlichen Niedersachsen könnte der heutige Tag recht neblig verlaufen, ansonsten ist jedoch mit milderen Temperaturen und viel Sonne zu rechnen - eigentlich ein perfektes Wetter um den Winter bei einem Spaziergang zu genießen. Wer einen Ausflug plant, sollte aber mit verstärkten Kontrollen rechnen.

Denn wie der NDR berichtet, hat etwa die Stadt Goslar am Freitag (12.02.2021) bereits angekündigt, die Zufahrten zum Ortsteil Hahnehnklee zu sperren. Dort seien die Parkplätze aufgrund der Schneemassen nicht befahrbar. Da außerdem sämtliche Kräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Polizei im Einsatz seien, könne nicht kontrolliert werden, ob vor Ort die Corona-Regeln eingehalten werden. Im Oberharz müssen sich Besucher hingegen auf Kontrollen einstellen.

Zudem sollten sich Menschen auch am Zwischenahner Meer (Landkreis Ammerland) und rund um das Steinhuder Meer nördlich von Hannover auf verstärkte Kontrollen gefasst machen. Indes warnen Polizei und Feuerwehr, auf leichtsinnige Aktionen zu verzichten und raten dringend davon ab, sich auf die gefrorenen Eisflächen zu begeben. Auch vor Waldspaziergängen wird gewarnt: Unter der Last großer Schneemassen könnten Äste und auch ganze Baumkronen unvermittelt herabstürzen, heißt es seitens der Niedersächsischen Landesforsten und der Harzer Nationalparkverwaltung.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Es bleibt winterlich

Update vom Freitag, 12.02.2021, 16.57 Uhr: Auch am Wochenende bleibt das Wetter in Hessen und Niedersachsen winterlich. In Nordhessen sind laut einem Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag (12.02.2021) und Samstag (13.02.2021) immer mal wieder dichtere Wolkenfelder möglich. Am Sonntag (14.02.2021) soll es in ganz Hessen sonnig werden. Niederschläge gibt es nach Angaben des Experten nicht.

Die Temperaturen bleiben der DWD-Vorhersage zufolge zunächst auf niedrigem Niveau. Vor allem in den Nächten wird es mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in Nordhessen sehr kalt, so der Meteorologe. Tagsüber gibt es minus vier bis minus sieben Grad. „Momentan erleben wir eine außergewöhnlich kalte Phase“, so der Experte. Strenge Frostperioden würden allerdings immer mal vorkommen, das sei keine Seltenheit.

Wetter in Niedersachsen: Auch hier bleibt es kalt

Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zeigt sich am Samstag (13.02.2021) in Niedersachsen die Sonne. Es bleibt tagsüber bei Temperaturen von minus 3 Grad. In der Nacht zum Sonntag (14.02.2021) liegen die Tiefsttemperaturen bei bis zu minus 20 Grad im Südosten Niedersachsens.

Nach dem Schnee-Chaos in Hessen und Niedersachsen beruhigt sich die Lage - aber es wird vor allem nachts klirrend kalt in den kommenden Tagen. (Symbolbild)

Hessen und Niedersachsen: Weiter Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr

Update vom Freitag, 12.02.2021, 13.01 Uhr: Die Wetter-Lage in Hessen und Niedersachsen entspannt sich allmählich, trotzdem kommt es im Nah- und Fernverkehr weiterhin zu Einschränkungen. „Nach dem Wintereinbruch am vergangenen Wochenende und trotz des aktuell anhaltenden strengen Frostes konnten die meisten Einschränkungen für den Fernverkehr beseitigt werden“, teilt die Deutsche Bahn mit. Am Freitag, 12.02.2021 kann es jedoch noch zu witterungsbedingten Verspätungen und Ausfällen kommen.

Voraussichtlich bis einschließlich Sonntag, 14.01.2021, kann die ICE-Strecke Göttingen - Hannover beziehungsweise Hildesheim nicht befahren werden, teilt die Deutsche Bahn mit. Die Züge des Fernverkehrs werden zwischen Göttingen und Hannover umgeleitet und verspäten sich um 30 Minuten. Da die Kapazitäten der Umleitungsstrecke begrenzt sind, muss der Verkehr ausgedünnt werden.

Auch weitere ICE-Verbindungen über Kassel-Wilhelmshöhe sind dementsprechend von Verspätungen und Ausfällen betroffen. Die Deutsche Bahn bittet Reisende, die geplante Verbindung etwa eine Stunde vor Fahrtbeginn zu prüfen. In Hessen habe sich der Zugverkehr generell wieder normalisiert, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Freitagmorgen. Auch der Hauptbahnhof in Kassel ist wieder freigegeben - dort rollt der Regionalverkehr wieder an.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Zwei Männer verletzen sich schwer bei Unfall

Update vom Freitag, 12.02.2021, 08.10 Uhr: Bei einem Unfall in Göttingen* haben sich zwei Männer schwer verletzt. Ein Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug auf einer winterglatten Straße bei Roringen.

Er stieß mit einem entgegenkommenden BMW-Fahrer aus den Landkreis Northeim in Niedersachsen zusammen. Beide Unfall-Opfer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Winter-Wetter: Meteorologen rechnen mit strengem Frost in Hessen und Niedersachsen

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 19.18 Uhr: Auch in der Nacht zum Freitag (12.11.2021) kann es in Hessen und Niedersachsen zu strengem Frost kommen. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Demnach können die Temperaturen auf -11 °C bis -15 °C absinken.

Vor allem bei Aufklaren über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte um -17 °C. Mit Böen zwischen 5 und 21 km/h ist zu rechnen. Auch in den nächsten Tagen ist noch nicht mit einer Entspannung der Wetterlage zu rechnen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Minus 27,1 Grad gemessen

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 11.55 Uhr: In vielen Teilen Hessens und Niedersachsens bleibt das Wetter auch am heutigen Donnerstag (11.02.2021) knackig kalt. In der Nacht zu Donnerstag fielen die Temperaturen im Süden Niedersachsens teilweise auf bis zu minus 20 Grad. Schneeschauer sind möglich. Laut Meteorologen bleibt das Wetter größtenteils wolkig. Ortsweise scheint die Sonne.

Im Northeimer Ortsteil Wetze hatte die Meteogroup minus 27,1 Grad gemessen. Dem Wetterdienstleister zufolge war das in der Nacht bundesweit die niedrigste Temperatur. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte in Göttingen minus 23,1 Grad in der Nacht.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Meteorologe warnt vor Lebensgefahr

„Es ist eine sehr stabile Wetterlage, die uns auf jeden Fall noch länger beschäftigen wird“, sagte Meteorologe Frank Böttcher vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag. „Wir müssen uns auf einen längeren Winterabschnitt einstellen.“

Die anhaltenden Minusgrade führen laut Böttcher zu einfrierenden Seen und Teichen. Die Flächen sollten vor dem Wochenende nicht betreten werden. Vorher sei das Betreten lebensgefährlich. Eine Eisdicke von 12 bis 15 Zentimetern sei nötig, damit die zugefrorenen Seen und Teiche sicher tragen. Für die Eisdicke brauche es 10 bis 15 Nächte mit Minusgraden.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Fahrer verliert Kontrolle über Lkw auf A7

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 09.31 Uhr: Auf der A7 bei Bad Hersfeld in Hessen hat sich ein Unfall ereignet. Ein Lkw-Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Lastzug kam in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn ab.

Im weiteren Verlauf verlor der Fahrer auf dem schneebedeckten Standstreifen vermutlich vollständig die Kontrolle über sein Gespann und rutschte in einen Flutgraben. Für die Bergung müssen zwei von drei Fahrbahnen gesperrt werden.

Ein Lkw-Fahrer hat auf der A7 zwischen Bad Hersfeld und Homberg/Efze die Kontrolle verloren - sein Gespann ist umgekippt und im Flutgraben gelandet. Für die Bergung müssen zwei Fahrspuren gesperrt werden.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Die Lage auf den Autobahnen hat sich etwas entspannt

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 08:55 Uhr: Nach dem Wetter-Chaos der letzten Tage hat sich die Lage auf den Autobahnen in Niedersachen etwas beruhigt. „Im Gegensatz zu gestern sieht es heute viel entspannter aus“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig am Donnerstagmorgen (11.02.2021).

Der Verkehr fließe ohne große Vorfälle. Allerdings könne es auf der Autobahn 2 immer noch glatt sein. Vor allem die Bereiche um die Raststätten seien ein Problem. Viele Parkplätze in Niedersachsen seien nicht vom Schnee befreit. Aus diesem Grund mussten Lkw-Fahrer teilweise auf dem Standstreifen der Autobahn parken, um ihre Ruhezeiten einzuhalten.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Autos und Lkw befahren die verschneiten Autobahnen.

Im Bereich Hannover sah es ähnlich aus. Auch hier sei das größte Problem der Platzmangel auf den Parkplätzen, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Garbsen. In der Nacht mussten einige Schwerlasttransporter auf kleinere Raststätten ausweichen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Der Winter hat viele Landkreise fest im Griff

+++ 21.35 Uhr: Der Winter hat Niedersachsen weiter fest im Griff. In einigen Landkreisen so stark, dass nun schon den dritten Tag in Folge die Schülerbeförderung nicht gewährleistet ist. Daher haben folgenden Landkreise und Städte den Ausfall von Präsenzunterricht gemeldet:

LandkreisZeitraum
Landkreis Northeimbis einschließlich Freitag, 12. Februar
Landkreis und Stadt Göttingen bis einschließlich Freitag, 12. Februar
Landkreis und der Stadt Osnabrückbis einschließlich Freitag, 12. Februar
Landkreis Helmstedt und der Stadt Helmstedtam Donnerstag, 11. Februar
Landkreis Goslarbis einschließlich Freitag, 12. Februar
Landkreis Emslandbis einschließlich Freitag, 12. Februar
Landkreis Grafschaft Bentheimbis einschließlich Freitag, 12. Februar

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Bis zu minus 30 Grad

+++ 14.15 Uhr: Nachdem es in weiten Teilen in Deutschland am vergangenen Wochenende zu starken Schneefällen gekommen war, herrschen in vielen Regionen derzeit extreme Tiefsttemperaturen. Besonders Niedersachsen und nördliche Gebiete in Hessen sind der eisigen Kälte ausgesetzt. Laut einem Bericht von Focus warnt Meteorologe Jan Schenk vom Weather-Channel vor örtlichen Temperaturen bis zu minus 30 Grad.

Besonders die kommenden Nächte werden laut Angaben des Experten extrem kalt. In Teilen Nordhessens sank das Thermometer bereits auf minus 27 Grad. „Wenn die Wolkendecke über Neuschnee aufreißt, dann kühlt es immer stark ab“, erklärt Schenk. „Man kann bei solchen Wetterlagen auch den Wetter-Apps nicht unbedingt trauen. Denn die Modelle haben oft Schwierigkeiten mit der Berechnung der Wolkendecke.“ Es scheint, als würde der Winter uns noch eine ganze Weile im Griff haben - der Frühling lässt demnach weiter auf sich warten.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Arktische Temperaturen und Glättegefahr in weiten Teilen Hessens

Update vom Mittwoch, 10.02.2021, 10.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat einen Warnlagebericht für Hessen veröffentlicht. Demnach herrscht in vielen Regionen Dauerfrost, der besonders nachts häufig sehr streng ist. Nur lokal fällt hin und wieder etwas Schnee, beispielsweise im Odenwald.

Die arktischen Temperaturen halten weiter an: Die Tiefstwerte liegen derzeit zwischen minus 9 im Süden und minus 18 Grad im Norden. Örtlich kann es auch bei längerem Aufklaren bis zu minus 20 Grad kalt werden. Außerdem herrscht eine außerordentliche Glättegefahr durch die vorhandene Schneedecke oder überfrierenden Schneematsch auf den Straßen und Gehwegen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: In vielen Gebieten herrschen frostige Temperaturen - Kälterekord beinahe geknackt

In Hessen und in Niedersachsen bleibt es weiterhin knackig kalt: Einem Bericht der Hessenschau zufolge wurde in der hessischen Kleinstadt Sontra der Kälterekord nur knapp verfehlt. Dort sank die Temperatur in der vergangenen Nacht auf minus 25,6 Grad. Im Jahr 1956 mussten die Einwohner im Rheingau-Taunus-Kreis bei minus 26,3 Grad zittern.

Und auch in anderen Städten wurden es rekordverdächtig kalt: In Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis) sank das Thermometer auf frostige minus 24 Grad und in Eschwege wurden minus 23,5 Grad gemessen. In der südlichen Main-Metropole Frankfurt herrschten vergleichsweise frühlingshafte minus 11 Grad. Doch in weiten Teilen Hessens bleibt es auch in den kommenden Tagen besonders nachts noch bitterkalt und eisig. Tagsüber ist weiterhin mit Dauerfrost zu rechnen. In Kassel wurde aufgrund des starken Wintereinbruchs der Nahverkehr vorübergehend eingestellt.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Starke Behinderungen im Berufsverkehr - „Es ist chaotisch“

Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) müssen sich die Menschen in Niedersachsen aufgrund des massiven Wintereinbruchs auch weiterhin auf Behinderungen und Einschränkungen im Berufsverkehr einstellen. „Es ist chaotisch“, so ein Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig. Besonders auf Autobahnen herrschen Ausnahmezustände: Auf der A2 Richtung Dortmund zwischen dem Kreuz Wolfsburg und Peine sei der Hauptfahrstreifen gesperrt, damit die Lastwagenfahrer dort parken und schlafen können.

Die Straßenzustände seien immer noch nicht gut, da es überall noch glatt sei. Doch Unfälle gab es zum Glück kaum. „Die Autofahrer haben sich offenbar darauf eingestellt und wir sind froh, dass bislang nicht mehr passiert ist“, sagte der Sprecher. Zudem müssten Bahnreisende weiterhin mit Ausfällen und Verspätungen rechnen, da Räumungsarbeiten an den Gleisen und Weichen den Zugverkehr stark einschränken. Der Bahnhof in Wolfsburg ist aktuell nicht erreichbar, weshalb zwischen Hannover und Wolfsburg derzeit ein Schienenersatzverkehr mit Bussen verkehrt.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: DWD warnt vor Dauerfrost - Einschränkungen im Nahverkehr

+++ 20.19 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert auch am Dienstagabend (09.02.2021) über strengen Frost und Glätte in Hessen und Niedersachsen. Am morgigen Mittwoch (10.02.2021) muss weiterhin mit starken Behinderungen bei Bahnen, Bussen und im Straßenverkehr gerechnet werden.

Frost kann in den betroffenen hessischen und niedersächsischen Landkreisen bei Temperaturen zwischen -10 °C und -15 °C auftreten. Bei längerem Aufklaren sinken die Temperaturen auf Werte bis -20 °C. Ferner kann geringfügiger Schneefall für Glätte sorgen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Einzelne Schneeschauer möglich

+++ 18.00 Uhr: Wie der DWD (Deutsche Wetterdienst) vermeldet, soll sich in Niedersachsen das skandinavische Hoch in den nächsten Tagen weiter verstärken. Bis Mittwochabend (10.02.2021) ist nach Norden weiterhin mit einzelnen Schneeschauern inklusive Glättegefahr zu rechnen. In Hessen ist hingegen kaum noch mit Schneefall zu rechnen.

+++ 16.19 Uhr: Nach den heftigen Schneefällen und den daraus resultierenden dramatischen Folgen in Teilen von Hessen und Niedersachsen kehrt langsam Normalität zurück. Ab Mittwoch (10.02.2021) soll beispielsweise die am Montag und Dienstag wegen des Schneechaos ausgefallene Müllabfuhr im Landkreis Northeim* wieder starten. Die massiven Schneefälle hatten dort nicht nur im gesamten Landkreis für teils chaotische Zustände* gesorgt. Auch auf der Autobahn 7 kam es zu erheblichen Problemen.

Neuschnee wie seit Jahren nicht gab es im Schwalm-Eder-Kreis:* Dort passierte ebenfalls auf der A7 ein schwerer Unfall, ansonsten blieb es beim heftigen Wintereinbruch bei Blechschäden. Vielerorts wurde den ganzen Tag nach Kräften geräumt.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: DWD warnt

+++ 8.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert auch am Dienstag (09.02.2021) über strengen Frost und Glätte in Hessen und Niedersachsen. Weiterhin muss mit starken Behinderungen bei Bahnen, Bussen und im Straßenverkehr gerechnet werden.

Frost kann in den betroffenen hessischen Landkreisen bei Temperaturen zwischen -9 °C und -14 °C auftreten. In den südniedersächsischen Landkreisen hingegen tritt er bei -10 °C und -14 °C auf. Ferner kann geringfügiger Schneefall für Glätte sorgen.

In diesen Regionen in Hessen und Niedersachsen muss mit Störungen gerechnet werden:

  • Stadt und Landkreis Kassel: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr), Glätte (08.02., 22.35 Uhr bis 09.02., 10 Uhr)
  • Werra-Meißner-Kreis: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr), Glätte (08.02., 22.45 Uhr bis 09.02., 10 Uhr)
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr), Glätte (08.02., 20.16 Uhr bis 09.02., 10 Uhr)
  • Schwalm-Eder-Kreis: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr), Glätte (08.02., 20.16 Uhr bis 09.02., 10 Uhr)
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr), Glätte (08.02., 20.16 Uhr bis 09.02., 10 Uhr)
  • Kreis Göttingen: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr)
  • Kreis Northeim: Strenger Frost (08.02., 18 Uhr bis 09.02., 12 Uhr)

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Winterdienste im Dauereinsatz

Update vom Dienstag, 09.02.2021, 8.00 Uhr: Die Wetter-Lage bleibt am Dienstag (09.02.2021) weiterhin schwierig. In großen Teilen in Hessen und Niedersachsen gibt es weiterhin Probleme durch das Winterwetter. Die Winterdienste sind im Dauereinsatz und werden vielerorts unter anderem von Feuerwehr, THW oder Müllabfuhr unterstützt.

Auch Bürger sind dazu angehalten, ihrer Räumpflicht nachzukommen, um Unfälle und Verletzungen auf (privaten) Gehwegen zu vermeiden. Der Schulbetrieb findet nur eingeschränkt und teilweise gar nicht statt.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Straßen- und Schienenverkehr massiv beeinflusst

Auf den Autobahnen in Hessen und Niedersachsen regiert auf weiten Strecken noch immer das Schnee-Chaos: Auf der A7 gibt es in Fahrtrichtung Norden ab dem Dreieck Drammetal Probleme im Abschnitt bis Nörten-Hardenberg. Ein Rückstau hatte sich gebildet. Einzelne Lastwagenfahrer mussten geweckt werden. Auf dem Parkplatz Leineholz wurde eine Versorgungsstation mit warmen Getränken eingerichtet. Weitere Informationen zu Lage in Niedersachsen unter vmz-niedersachsen.de. Auch im Straßenverkehr kommt es immer wieder zu starken Behinderungen.

Fern- und Nahverkehr sind ebenfalls massiv vom Wetter betroffen. Das Fernverkehrsangebot ist laut der Bahn in Südniedersachsen und Hessen stark eingeschränkt. Zahlreiche Züge fallen aus. Fahrgäste sollten sich vorab bei der Deutschen Bahn informieren. Im Nahverkehr kommt ebenfalls zu massiven Einschränkungen, darüber haben Verkehrsgesellschaften und -verbünde wie die KVG (Raum Kassel), der NVV (Nordhessen) und der GöVB (Göttingen) bereits am Montag informiert.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Präsenzunterricht und Notbetreuung in Göttingen fallen aus

Fahrgäste sollten sich unbedingt vor Fahrtantritt informieren. Metronom meldet: Zugfahrten zwischen Göttingen und Hannover sind nur mit großen Einschränkungen möglich. Beim Cantus und der Nortwestbahn gibt es ebenfalls massive Probleme.

Für Südniedersachsen sind die Stadtbusse ebenfalls nur eingeschränkt nutzbar: Die Stadtbusse in Göttingen fahren bis 9 Uhr zunächst nicht. Der Stadtbusverkehr in Northeim ist zunächst bis zum Mittag eingestellt. Die Stadtbusverkehre in Einbeck, Holzminden und Hann. Münden. fallen am Dienstag komplett aus.

In Stadt und Kreis Göttingen fällt der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen am Dienstag (09.02.2021) aus. Das gilt auch für die Notbetreuung. Der Distanzunterricht beziehungsweise das Homeschooling in den Szenarien B (geteilte Klassen) und C (Distanzunterricht) finden statt. Laut Kreisverwaltung kann nicht sichergestellt werden, dass am Dienstag die Straßen für die Schülerbeförderung geräumt sind.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Lage spitzt sich zu - Schnee-Chaos hält an

+++ 21.06 Uhr: Das Wetter sorgte in Niedersachsen und Hessen für großes Verkehrschaos. An den Steigungsstrecken der Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck sind in der Nacht von Sonntag und Montag zahlreiche Sattelzüge und Lkw hängen geblieben. Sie wurden und werden mit Hilfe des THW befreit*.

+++ 18.00 Uhr: Das Schnee-Chaos in Hessen und Niedersachsen hält an. Besonders die kommenden Nächte sollen sehr kalt werden. „Zwischen tiefem Luftdruck über Mittel- und Südeuropa und einem kräftigen Hoch über dem Nordmeer strömt mit einer östlichen Strömung zunehmend arktische Polarluft nach Hessen“, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Es muss also mit kräftigem Schneefall, Verwehungen und Glätte gerechnet werden.

Besonders im Norden und in der Mitte von Hessen wird in der Nacht vor strengem Frost und Temperaturen zwischen -9 bis -16 Grad gewarnt. Auch im Süden von Niedersachsen spitzt sich die Lage zu. Es wird richtig kalt. In der Nacht zum Dienstag (09.02.2021) muss laut DWD mit Temperaturen zwischen -7 bis -17 Grad gerechnet werden.

Unter den Massen an Schnee verbirgt sich die A7 - es kommt auf der Autobahn zu massiven verkehrsbehinderungen.

„Bisher sieht es aus, als ob wir auf jeden Fall bis mindestens Ende der Woche im kälteren Bereich bleiben“, sagt die Meteorologin Pila Bossmann. Ein Rekord sei das allerdings nicht, erklärt die Expertin gegenüber hessenschau.de. „Die kälteste Temperatur, die in Hessen jemals gemessen wurde, war am 2. Februar 1956 in Lorch (Rheingau-Taunus) mit -26,3 Grad. Davon sind wir noch ein gutes Stück entfernt.“

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Glatteis sorgt für Unfälle

+++ 16.53 Uhr: Die extremen Wetterverhältnisse sorgen in Hessen und Niedersachsen immer wieder für Unfälle. Ein 36-jähriger Porsche-Fahrer kam am Sonntag (07.02.2021) gegen 05.30 Uhr auf der A5 zwischen der Ausfahrt Reiskirchen und dem Kreuz Reiskirchen (Landkreis Gießen) von der Fahrbahn ab. Hinter der Ausfahrt in Richtung Kassel prallte der Wagen infolge der Straßenglätte gegen einen Leitpfosten.

Das berichtet die Polizei Mittelhessen am Montag (08.02.2021). Der Fahrer blieb unverletzt. Allerdings entstand ein enormer Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Keine schweren Unfälle

Zu einem Unfall kam es auch gegen 13.15 Uhr auf der A4 zwischen Wommen und Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis*. Ein Auto soll sich überschlagen haben, dabei wurde der Fahrer verletzt. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz, da die Rettungskräfte aufgrund der Wetterlage nur langsam bis zum Unfallort vordringen konnten.

Im Norden von Hessen habe es jedoch keine schweren Unfälle gegeben, so der Sprecher der Polizei Nordhessen, Matthias Mänz am Mittag. Das liege unter anderem an den nur langsam vorankommenden Autos. Es gab wenige Unfälle mit Leichtverletzten, Blechschäden und quer stehenden Lkws sowie festgefahrenen Fahrzeugen. „Der Verkehrsinfarkt blieb erst mal aus“, erklärte Mänz gegenüber hessenschau.de. Dennoch betont er, das Auto lieber stehenzulassen. Wie die Bilanz im weiteren Verlauf des Tages aussieht, bleibt abzuwarten.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Müll wird nicht abgeholt

Eine gefahrenfreie Müllsammlung lässt das Wetter auch am Dienstag (09.02.2021) nicht zu. Dies betrifft alle regulären Abfuhren der Kreisabfallwirtschaft Northeim - einschließlich der Sperrmüllabfuhr und auch die Gelben Säcke. Die Kreisabfallwirtschaft wird versuchen, die ausgefallenen Touren analog einer Feiertagsverschiebung nachholen, teilt die Kreisverwaltung mit.

Auch die Bauabfalldeponien Brandisbreite, Einbeck und Verliehausen bleiben am Dienstag (09.02.2021) und Mittwoch (10.02.2021) geschlossen, weil die Zufahrt wetterbedingt nicht möglich ist. Die Zentraldeponie Blankenhagen hat geöffnet. Von einer Anlieferung wird jedoch dringend abgeraten.

Wetter-Chaos in Hessen und Niedersachsen: Kilometerlanger Stau auf Autobahnen

+++ 16.24 Uhr: Noch immer hält das Schnee-Chaos in Hessen und Niedersachsen an. Inzwischen wurden allerdings die gesperrten Autobahnen A4, A7, A44 und A45 wieder freigegeben. Trotzdem kommt es etwa auf der A7 in beiden Richtungen zu extremen Einschränkungen.

Zwischen Fulda-Nord und Kirchheimer Dreieck staut sich der Verkehr auf einer Länge von 33 Kilometern, so hessenschau.de. In der Gegenrichtung gibt es rund 16 Kilometer Stau und stockender Verkehr zwischen Melsungen und Bad Hersfeld-West.

Auf der A4 Erfurt Richtung Kirchheim staut sich der Verkehr auf mehr als 50 Kilometern zwischen Eisenach-West und Kirchheimer Dreieck. Auf einer Länge von 17 Kilometern staut sich der Verkehr auf der A5 in Richtung Norden zwischen Alsfeld-Ost und Hattenbacher Dreieck.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Präsenzunterricht in Schulen ausgesetzt

+++ 15.24 Uhr: Unter der angespannten Wetter-Lage leidet auch der Schulbetrieb* in Niedersachsen sowie im Norden und in der Mitte von Hessen. So stellt das Schulamt Bebra in Absprache mit dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg es den Schulen frei, ihre Präsenzpflicht auch für die Abschlussklassen bis Ende der Woche aufzuheben. „Die Schulen haben die Möglichkeit, vom Distanzunterricht Gebrauch zu machen“, erklärte die Schulamtsleiterin Bebra, Anita Hofmann.

Da es auch in den kommenden Tagen extrem kalt werden soll, sei der Präsenzunterricht wegen des aufgrund der Corona-Pandemie häufigen Lüftens nicht zumutbar. Eine Notbetreuung werde allerdings eingerichtet. „Überall, wo Bus und Bahn im Schulbetrieb eine Rolle spielt, sollte der Präsenzunterricht entfallen“, so Hofman.

Wegen der aktuellen Wetter-Lage mit extremem Schneefall wird in einigen Städten und Kreisen in Hessen und Niedersachsen der Präsenzunterricht in den kommenden Tagen ausfallen. (Symbolbild)

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Kein Präsenzunterricht

Im Landkreis und in der Stadt Göttingen entfällt am Dienstag (09.02.2021) der Unterricht. „Der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Landkreis Göttingen, inklusive der Stadt Göttingen, fällt aus; das gilt auch für die Notbetreuung“, heißt es in einer Mitteilung von Landkreissprecher Ulrich Lottmann. Der Distanzunterricht beziehungsweise das Homeschooling in den Szenarien B (geteilte Klassen) und C (Distanzunterricht) findet weiterhin statt. Auch in den Landkreisen Lahn-Dill und Limburg-Weilburg findet aufgrund des Wetters kein Präsenzunterricht statt.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Müllabfuhr und Post eingestellt

+++ 14.11 Uhr: Durch das Schnee-Chaos im Süden von Niedersachsen, im Norden und in der Mitte von Hessen kommt es immer wieder zu massiven Einschränkungen. Die Müllabfuhr in Kassel kann aufgrund des Wetters* am Montag (08.02.2021) und Dienstag (09.02.2021) nicht ausrücken. Dadurch entfallen alle Abfuhrtermine. Auch Recyclinghöfe bleiben geschlossen. Die Mitarbeiter der Müllabfuhr unterstützen derzeit die Winterdienste.

Auch in der Region Bad Hersfeld kann der Müll nicht abgeholt werden. „In der kalten Jahreszeit haben die Müllwerker und Fahrer einen schweren Job, welcher ihnen alles abverlangt. Insbesondere in nicht gestreuten Bereichen erschwert die Straßenglätte ein sicheres Befahren mit den bis zu 26 Tonnen schweren Entsorgungsfahrzeugen“, heißt es in der Pressemitteilung der Abfallwirtschaftszweckverband (AZV). In Göttingen muss die Müllabfuhr heute ebenfalls ausfallen. Auch Sperrmüll wird nicht abgeholt.

Massive Probleme bereitet das Wetter auch der Post in Waldeck-Frankenberg. Die Brief- und Paketzustellung wird komplett eingestellt, wie Pressesprecher Thomas Kutsch mitteilt. „Heute wird kein Postbote raus gehen. Das oberste Prinzip lautet: Sicherheit hat Vorrang“, erklärt er. Angesichts nicht passierbarer Autobahnen funktioniere die Zustellung nicht, für das Briefaufkommen ist der Montag ohnehin der schwächste Tag der Woche. Wie das Wetter sich entwickelt, ist kaum zu sagen. Aber bislang lautet der Plan, Dienstag (09.02.2021) wieder Post auszutragen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Straßen bleiben nicht lange schneefrei

+++ 13.37 Uhr: Die vier Straßenmeistereien von Hessen Mobil in Korbach, Bad Wildungen, Frankenberg und Bad Arolsen sind seit Samstagmittag (06.02.2021) in erhöhter Alarmbereitschaft, um die Straßen von Eis und Schnee zu befreien.
Hessen-Mobil-Sprecher Marco Lingemann sagte auf Anfrage unserer Zeitung, dass die rund 50 Mitarbeiter seit Samstagnachmittag rund um die Uhr in Waldeck-Frankenberg im Norden von Hessen im Einsatz seien.

„Natürlich bleiben bei solch einem starken Wintereinbruch die Straßen nicht lange schneefrei, weil es einfach auch zu heftig schneit. Aber die Mitarbeiter tun alles, was in ihrer Macht steht. Wenn der Schneefall geringer wird, wird die Lage auf den Straßen auch wieder entspannter“, sagt Lingemann.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Räumdienst kommt kaum hinterher

Ähnliches berichtet auch Mathias Eilers, Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld in Niedersachsen. „Wir wünschen uns eine Pause von dem Schneefall“, so Eilers. Die starken Schneefälle halten den Altkreis Münden weiter im Griff. Das Problem sei nicht die absolute Schneemenge, so Eilers, sondern dass so viel in so kurzer Zeit gefallen sei. Der Räumdienst kommt kaum hinterher.

Im Schwalm-Eder-Kreis herrscht ebenfalls Schnee-Chaos. Am frühen Morgen war der Verkehr auf der B3 auf vielen Abschnitten zum Beispiel zwischen Gilserberg und Jesberg stark behindert und teils zum Erliegen gekommen. Nach dem Einsatz von Schneeräumfahrzeugen normalisiert sich die Lage seit dem Vormittag.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Bahnverkehr bis Nachmittag gestört

+++ 12.49 Uhr: Die Wetter-Lage im Süden von Niedersachsen, Norden und in der Mitte von Hessen bleibt angespannt. Allerdings wurden inzwischen die amtlichen Wetterwarnungen vom DWD für Stadt und Kreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis und den Werra-Meißner-Kreis wieder aufgehoben.

Auf den Autobahnen in Hessen und Niedersachsen sorgt der starke Schneefall für Behinderungen - auf einigen Strecken gibt es Stau und stockenden Verkehr, andere Streckenabschnitte sind aktuell ganz gesperrt. (Symbolfoto)

Der Bahnverkehr in Niedersachsen soll jedoch noch bis Montagnachmittag gestört bleiben. „Da wo die Züge mit einer Schneefräse durchfuhren, wehte es hinterher auf den Gleisen direkt wieder zu“, erklärt eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Auch wenn einzelne Strecken nach und nach wieder freigegeben werden könnten, sei eine Besserung des Wetters erst am frühen Nachmittag zu erwarten. Der Busbetrieb in Göttingen, Northeim, Einbeck, Holzminden und Hann. Münden bleibt ebenfalls bis auf Weiteres eingestellt.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Viele Autobahnen gesperrt

+++ 12.31 Uhr: Achtung an alle Autofahrer! Die Lage aufgrund der aktuellen Wetter-Situation ist angespannt. Einige Autobahnen im Norden und in der Mitte von Hessen* sind gesperrt. Die A7 Richtung Süden zwischen Malsfeld und Homberg ist voll gesperrt. Auch in der Region Kassel gibt es mehrere gesperrte Bereiche.

Lkws kommen nur schwer vorwärts oder stehen quer. Auch die A4 in Fahrtrichtung Erfurt bei Friedewald (Hersfeld-Rotenburg) ist wegen liegengebliebener Lkws gesperrt. Ebenfalls gesperrt ist die A44 Kassel Richtung Dortmund. Die Sperrung betrifft den Bereich zwischen Dreieck Kassel-Süd und Kreuz Kassel-West. Das berichtet die Hessenschau. Ebenfalls gesperrt ist die A45 Aschaffenburg Richtung Gießen zwischen Alzenau-Nord und Hanauer Kreuz nach einem Unfall.

Auf diesen Strecken gibt es Stau oder stockenden Verkehr:

  • A5 Frankfurt - Kassel, zwischen Alsfeld-West und Hattenbacher Dreieck
  • A7 Fulda Richtung Kassel, zwischen Raststätte Großenmoor Ost und Hattenbacher Dreieck
  • A7 Fulda Richtung Hannover, zwischen Homberg (Efze) und Kassel-Nord
  • A7 Hannover Richtung Kassel, zwischen Hann. Münden/Lutterberg und Kassel-Ost

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Bus- und Bahnverkehr in Waldeck-Frankenberg still

+++11.25 Uhr: Auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg im Norden von Hessen* versinkt im Schnee. Damit bleiben die Probleme nicht aus. Der gesamte Bus- und Bahnverkehr im Kreis wurde aufgrund des extremen Wetters eingestellt.

„In Richtung Süden kommt nun auch verstärkt Regen hinzu, was bei dieser kalten Witterung für vereiste Oberleitungen führt. Außerdem ist es derzeit auch für einige Zugbegleiter, Lokführer und Busfahrer wegen der Wetterlage nicht möglich, zu ihrem Einsatzort zu kommen“, erklärt Sabine Herms, Pressesprecherin beim NVV.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Bahnen fahren teilweise wieder

Währenddessen konnte die Deutsche Bahn erste Gleise in Nordhessen* räumen. Die RB5 Kassel-Fulda, die RB6 Bebra-Eisenach und die RB87 Bebra-Göttingen können wieder fahren.

Die Linie RB83 Kassel-Göttingen fährt allerdings nach wie vor nicht. Vereiste Weichen und Oberleitungen sowie Schneewehen legen das Streckennetz lahm. Auch die RE5 Kassel-Bad Hersfeld fällt aus. Der Busverkehr im Norden von Hessen ist fast ohne Ausnahme eingestellt.

+++ 10.00 Uhr: Das Schneechaos im Süden von Niedersachsen, Norden und in der Mitte von Hessen dauert an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in sechs Landkreisen vor starkem Schneefall mit Mengen zwischen 10 und 25 Zentimetern. „Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen“, so der DWD. Autofahrten sollten möglichst vermieden werden.

Für diese Landkreise gilt die Warnung:

  • Kreis und Stadt Kassel
  • Kreis Waldeck-Frankenberg
  • Schwalm-Eder-Kreis
  • Werra-Meißner-Kreis
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg
  • Vogelsbergkreis

Wetter in Niedersachsen und Hessen – Nahverkehr teilweise eingestellt

Auch der öffentliche Nahverkehr liegt vielerorts auf Eis. Es muss mit Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. In Kassel wurde der Bus- und Bahnverkehr vorerst eingestellt. Starker Schneefall und Eisregen behindern den Verkehr im Norden von Hessen. Einige Zugstrecken sind seit den Morgenstunden gesperrt oder können nur langsam befahren werden. In Göttingen bleibt der Busverkehr ebenfalls eingestellt.

Der Regionalexpress RE5 Kassel-Bad Hersfeld fährt aktuell nicht. Auch auf den Strecken RB 83 Kassel-Göttingen und RB87 Bebra-Eschwege-Göttingen sowie RB6 Bebra-Eisenach und RE2 Halle-Eichenberg-Kassel ist ein Zugverkehr nicht möglich, berichtet der NVV.  Das gilt auch für die Strecke B 5 Kassel-Fulda.

Auch im Landkreis Gießen kommt es für zahlreiche Buslinien zu witterungsbedingte Ausfälle und Verspätungen. Von Schnee und Blitzeis ist auch der Vogelsbergkreis in der Mitte von Hessen stark betroffen. Die Fahrten der Linien VB-60, VB-61 und VB-65 fallen derzeit aus. Auch im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf kommt es zu Ausfällen. Der Stadtbusverkehr in Marburg wurde vollständig eingestellt.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: A7 wieder frei

Inzwischen wurde die Vollsperrung der A7 bei Hann. Münden in Niedersachsen aufgehoben. Das teilt die Autobahnpolizei Göttingen mit. In Fahrtrichtung Kassel stehen derzeit zwei der drei Fahrstreifen zur Verfügung. Doch der Verkehr stockt, die Umleitungen sind überlastet.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Massive Verkehrsbehinderungen auf A7

Update vom Montag, 08.02.2021, 08.00 Uhr: Noch immer gibt es auf der A7 um das Dreieck Drammetal in Niedersachsen massive Verkehrsbehinderungen. Gegen 03.40 Uhr teilte die Polizei Göttingen mit, dass eine Vollsperrung Richtung Süden eingerichtet werde. Der Verkehr wurde auf die A38 umgeleitet und Warnmeldungen im Radio geschaltet: Schwerverkehr wurde aufgefordert anzuhalten und die Wetterlage abzuwarten.

Gegen 04.15 kam das erste Update der Polizei: Die Umleitung von der A7 am Dreieck Drammetal musste geändert werden, da es auch an anderen Anschlussstellen zum Erliegen des Verkehrs kam. Ein Grund war liegengebliebener Schwerlastverkehr.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Stau und Sperrung auf der A7

Die Ableitung am Dreieck Drammetal wurde aufgehoben, berichtet die Polizei Göttingen gegen 05.40 Uhr. Der Verkehr werde jetzt in südlicher Richtung an der Anschlusstelle Hedemünden abgeleitet. Auf der Umleitungsstrecke in Hann. Münden solle man nicht der B496 Richtung Lutterberg folgen, sondern der B3 Richtung Kassel. Die Polizei Göttingen weist erneut darauf hin, dass Fahrten bei diesen extremen Wetterbedingungen zu vermeiden sind: „Grundsätzlich gilt: Jede vermeidbare Fahrt sollte aufgrund der extremen Situation gar nicht erst angetreten werden.“

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Präsenzunterricht in Schulen abgesagt - weitere Landkreise betroffen

Update vom Montag, 08.02.2021, 07.00 Uhr: Nicht nur im Kreis Northeim, Kreis Göttingen und in der Stadt Göttingen (Niedersachsen), sondern auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner-Kreis in Hessen fällt der Präsenzunterricht an allen Schulen* und Schulformen aus.

In Hessen und Niedersachsen haben die Schneemassen darüber hinaus den Bus- und Bahnverkehr weitestgehend lahmgelegt. Verkehrsverbünde und -gesellschaften berichten über Probleme im Straßen- und Schienenverkehr. Der NVV informiert darüber, dass der Verkehr entweder ganz entfällt oder sich zumindest verzögert. Im Raum Kassel hat der KVG alle Busse und Bahnen aus Sicherheitsgründen in den Depots gelassen. Die Straßenmeistereien sind im Dauereinsatz - so auch im Schwalm-Eder-Kreis und im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Polizei Göttingen gibt Ratschläge für Schnee-Chaos

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 20.56 Uhr: Im Stadt und Kreisgebiet Göttingen gab es im Laufe des Sonntags (07.02.2021) zwar einige Unfälle, es blieb aber bis 15 Uhr bei Blechschäden ohne verletzte Verkehrsteilnehmer, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. „Im Stadtgebiet von Göttingen war es weitgehend ruhig, sagte ein Sprecher.

Er lobte die Vorsicht der Menschen generell, die die Autos meist stehen ließen. „Die Leute waren durch die Medienberichte der vergangenen Tage gewarnt und hielten sich an Ratschläge.“ Auch habe der Zufall geholfen, dass die großen Schneemengen am Wochenende gekommen seien. „Am Montag hätte es für mehr Probleme gesorgt.“

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Im Landkreis Northeim bleibt die Lage weitestgehend entspannt

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 19:26 Uhr: Während es im Norden von Niedersachsen am Sonntag (07.02.2021) durch die starken Schneefälle teils zu chaotischen Verhältnissen im Straßen- und Zugverkehr kam, blieb der Landkreis Northeim weitestgehend verschont. Allerdings wurde am Sonntag der Busverkehr überwiegend eingestellt.

Außerdem entschied der Landkreis Northeim am Sonntag (07.02.2021), dass am Montag (08.02.2021) der Präsenzunterricht an allen Schulen ausfällt, weil keine sichere Schülerbeförderung gewährleistet werden kann. Die Polizei im Kreis Northeim sprach am Sonntagnachmittag trotz Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern von einer insgesamt ruhigen Lage.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Neue Warnungen des Deutschen Wetterdienstes

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 18.34 Uhr: In Teilen von Hessen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor extrem starken Schneeverwehungen (Stufe 4 von 4) und starkem Schneefall (Stufe 3 von 4). Darüber wird vor Sturm- und Windböen gewarnt. Diese Landkreise sind von den Warnungen betroffen:

LandkreisWarnung
Kreis Waldeck-FrankenbergStarkem Schneefall/ Schneeverwehungen
Werra-Meißner-KreisStarkem Schneefall/ Schneeverwehungen
Schwalm-Eder-KreisStarkem Schneefall/ Schneeverwehungen
Kreis und Stadt KasselStarkem Schneefall/ Schneeverwehungen

Die Warnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen gelten voraussichtlich bis Montag (08.02.2021) 12 Uhr.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Teilsperrungen der A7 bei Göttingen

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 17.32 Uhr: Probleme mit dem Schnee auf den Straßen gab es im Bereich der Anschlussstelle Göttingen-Nord sowie zwischen Bockenem und dem Dreieck Salzgitter auf der Autobahn 7. Dort mussten wegen Schneeverwehungen sogar Fahrstreifen gesperrt werden. Schwierigkeiten mit dem Schnee wurden auch von der A 38 im Bereich des Eichsfeldes, aber auch zwischen Friedland und Arenshausen gemeldet. Bei Nordhausen stand ein Lastwagen im Bereich einer Einfahrt zu einem Parkplatz quer.

Aufgrund des unwetterartigen Schneefalls ist im gesamten Bereich der BAB A7 zwischen Seesen und Lutterberg sowie der BAB A 38 vom Autobahndreieck Drammetal bis Anschlussstelle Arenshausen mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Wetter in Niedersachsen und Hessen: Präsenzunterricht an Schulen in Kreis Göttingen fällt aus

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 15.19 Uhr: Der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Landkreis Göttingen, inklusive der Stadt Göttingen, fällt am Montag (08.02.2021) wegen des Wetters in Niedersachsen aus. Das gilt auch für die Notbetreuung.

Der Distanzunterricht bzw. das Homeschooling in den Szenarien B (geteilte Klassen) und C (Distanzunterricht) findet statt. Aufgrund der Wetterlage könne nicht sichergestellt werden, dass am Montag die Straßen für die Schulerbeförderung geräumt sind, teilte der Landkreis Göttingen um 14 Uhr mit.

Auch im Landkreis Northeim und im gesamten Werra-Meißner-Kreis wird der Präsenzunterricht am Montag ausfallen. Letzteres berichtet werra-rundschau.de*.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Göttinger Verkehrsbetriebe stellen Busverkehr ein

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 13.55 Uhr: Die Schneemassen sorgen weiter für Verkehrsprobleme in Niedersachsen. Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) stellen ihren Busverkehr am Sonntag (07.02.2021) komplett ein, da die Straßenverhältnisse es nicht anders zulassen. „Nach Rücksprache mit dem Winterdienst wird am heutigen Sonntag, 7. Februar. kein Linienbus der GöVB fahren“, hieß es unter goevb.de auf der Homepage des Unternehmens.

Ob und wie am Montag wieder gefahren werden kann, war laut GöVB noch nicht absehbar. Auch der Regionalbusverkehr ist stark eingeschränkt. Aufgrund des starken Schneefalls fahren am Sonntag die Busse auf mehreren Linien nicht mehr. Das teilte der Verkehrsverbund Südniedersachsen unter vsninfo.de mit. Der Verkehrsverbund geht davon aus, dass es auch am Montag zu Einschränkungen im Linienverkehr kommt. Fahrgäste sollten sich deshalb für die Fahrplan-App „VSN mobil“ informieren.

Wetter: DWD warnt vor Glatteis in Niedersachsen und Hessen

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 12.55 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtliche Glatteis-Warnung verlängert und auf den Kreis Waldeck-Frankenberg ausgeweitet.

Es können starke Behinderungen von Bahnen, Bussen und dem Straßenverkehr auftreten. Der DWD empfiehlt, Autofahrten zu vermeiden.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Busse und Bahnen fahren nur eingeschränkt

In Nordhessen sind weite Teile des Regionalverkehrs wegen des Wetters lahmgelegt: Wegen des starken Schneefalls und Windes hat Cantus den Betrieb auf allen Zuglinien des Regionalverkehrs in Nord- und Osthessen* und bis Göttingen eingestellt. Die NVV-Pressesprecherin Sabine Herms teilt mit, dass der Regionalverkehr schon seit 7 Uhr am Sonntagmorgen (07.02.2021) nicht mehr fährt.

Aber nicht nur negative Auswirkungen hat der Schnee auf den Straßen. Einige Menschen zieht es nun in die Natur vor der Haustür, andere schnallen sich ihre Langlauf-Ski an die Füße und bewegen sich Wintersportler-mäßig durch die Stadt - so wie in Göttingen gesehen.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Säugling wird bei Unfall auf glatter Straße verletzt

Update vom Sonntag, 07.02.2021, 11.07 Uhr: Nicht nur beim Bus- und Bahnverkehr in der Region kommt es wegen des Wetters immer wieder zu Verzögerungen, sondern auch auf den Autobahnen in Hessen und Niedersachsen. In der Nacht zum Sonntag (06.02.2021 auf den 07.02.2021) steckten über 50 Lkws und Sattelschlepper auf der A7 bei Bad Hersfeld (Hessen) wegen des hohen Schneeaufkommens* fest. Ein Video dazu gibt es bei Youtube.

Am Sonntagmorgen kam es bei Neuenstein-Mühlbach (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zu einem Unfall* bei dem eine Fahrerin und ein Säugling verletzt wurden. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Frau war von der schneeglatten Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Darüber hinaus hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine amtlichen Wetterwarnungen aktualisiert.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: DWD warnt vor Autofahrten im Schnee

Erstmeldung vom Sonntag, 07.02.2021, 10.37 Uhr: Kassel - In Teilen von Hessen und Niedersachsen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor extrem starken Schneeverwehungen (Stufe 4 von 4) und starkem Schneefall (Stufe 3 von 4). Darüber wird vor Sturm- und Windböen gewarnt. Diese können im Zusammenhang mit Schnee zu Schneeverwehungen führen und das alltägliche Leben beeinflussen.

In Regionen mit der Warnstufe vier warnt der DWD eindringlich vor der Unpassierbarkeit von Straßen und Schienenwegen. „Vermeiden Sie alle Autofahrten!“, heißt es auf der offiziellen Webseite des DWD.

Wetter in Hessen und Niedersachsen: Zugausfälle bei der Deutschen Bahn

Nach Informationen der Deutschen Bahn sind die Räumkräfte im Dauereinsatz. Wegen starker Schneefälle und teilweise starkem Wind kann es zu Schneeverwehungen kommen. Dadurch kommt es derzeit zu großen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

In Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover kommt es zu massiven Einschränkungen, da der Fernverkehr der Deutschen Bahn zwischen Hamburg und Hannover nicht verkehrt. Darüber hinaus fährt die S-Bahn in Hannover nicht. Auch die Intercity-Züge zwischen Hannover und Norddeich Mole sind nicht im Einsatz. Eine Übersicht aller Ausfälle findet man auf der Webseite der Deutschen Bahn. Mit diesen Einschränkungen muss man im Norden von Hessen und im Süden Niedersachsen rechnen:

  • Einstellung des Fernverkehrs zwischen Berlin und Frankfurt über Braunschweig/Kassel
  • Einstellung des Fernverkehrs zwischen Hamburg, Hannover und Kassel (mindestens bis in die Mittagstunden); Verspätungen und Zugausfälle zwischen Kassel, Frankfurt und Stuttgart sowie zwischen Kassel, Würzburg und München
  • Weitere Zugausfälle im Fernverkehr zwischen Köln, Kassel, Erfurt und Gera
  • Ausfall der Züge der Linie RB 80 (Göttingen - Nordhausen) bis voraussichtlich 10 Uhr
  • Ausfall der Züge der Linie RB 82 (Bad Harzburg - Göttingen) bis voraussichtlich 10 Uhr
  • Ausfall der Züge der Linie RB 86 (Einbeck Mitte - Göttingen) bis voraussichtlich 10 Uhr

Wetter in Hessen und Niedersachsen: So ist die Lage in Kassel und Göttingen

Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Hessen und Niedersachsen hat mit Einschränkungen zu kämpfen. Unter anderem in Kassel können wegen des Wetters verschiedene Busse und Bahnen* nicht fahren.

Der Bahnverkehr in Niedersachsen hingegen ruht fast vollständig. Die Deutsche Bahn wird die meisten Züge bis Montagfrüh (08.02.2021) um drei Uhr voraussichtlich stilllegen. In und um Göttingen und auf der A7 sorgen enorme Schneemengen und -höhen sowie Verwehungen für besonders schwierige Verkehrsbedingungen.

Die Polizei rät vom Benutzen des Autos ab. An den Kasseler Bergen aus Richtung Göttingen - sprich Lutterberg - haben besonders Lastwagen große Probleme, berichtet die Polizei. (Jennifer Greve, Thomas Kopietz) *hna.de, hersfelder-zeitung.de und werra-rundschau.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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