Vorhersage

Wetter: DWD verschärft Hitzewarnung für Hessen deutlich – Unwetter brauen sich zusammen

Heiß, heißer, Hessen: Das Wetter wird derzeit von einer Hitzewelle dominiert. Gleichzeitig ziehen Unwetter und Gewitter auf. Der DWD verschärft seine Warnung.

Aktuelles Update: Eine Hitzewelle hält Hessen in Atem - und ein Ende ist erst einmal nicht in Sicht. Das Wetter bleibt heiß und legt sogar noch eine kleine Schippe darauf. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach verschärft deshalb seine Warnungen.

Für weite Teile Hessens ruft er die höchste Warnstufe aus und warnt vor extremer Hitze. Diese Warnung gilt aktuell unter anderem für das komplette Rhein-Main-Gebiet, den Kreis Limburg-Weilburg, den Wetteraukreis und den Kreis Gießen. Der DWD prognostiziert für große Teile Hessens eine starke Wärmebelastung bis Sonntag. Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr. Wegen der Hitzewelle und der anhaltenden Trockenheit reicht schon eine weggeworfene Zigarette, um ein Feuer auszulösen.

Außerdem warnt der DWD vor ersten heftigen Unwettern*. Am Freitag (18.06.2021) kommt es in Teilen von Hessen zu unwetterartigen Gewittern mit Starkregen (15-40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde). Sogar Hagel* und schwere Sturmböen um 100 km/h sind möglich. Erst in der Nacht zum Samstag klingt die Unwettergefahr wieder ab, die Hitzewelle hält sich aber je nach Region bis Sonntag oder Montag.

Steigende Temperaturen, mehr Sonnenschein: In Hessen gilt die Hitzewarnung, trotzdem zieht es die Menschen ins Freie. Doch zu hohe Temperaturen können eine Gefahr für die Gesundheit sein (Symbolbild).

Wetter: Hessen ächzt unter Hitzewelle - DWD weitet Warnungen aus

Update: Die erste Hitzewelle des Jahres ist da - und das schon im Juni. Das Wetter in Hessen wird tropisch heiß und schwül, dafür sorgt die Sahara-Hitze. „Normal sind diese hohen Temperaturen so früh im Sommer ganz und gar nicht. Es ist keine gewöhnliche Hitzewelle. Wir liegen teilweise 10 bis 15 Grad über den Höchstwerten die zur Jahreszeit eigentlich normal wären“, ordnet Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net ein.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach weitet deshalb seine Hitzewarnung auf ganz Hessen aus. Er spricht immer genau dann von einer Hitzewarnung, wenn es in der betroffenen Region immer mindestens zwei Tage in Folge eine hohe Wärmebelastung gibt und es nachts nicht ausreichend abkühlt. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 35 Grad.

In anderen Teilen von Deutschland wird neben Hitze auch Unwetter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern in NRW, berichtet wa.de.*

Wetter in Hessen: Extreme Hitze im Rhein-Main-Gebiet - DWD spricht Warnung aus

Erstmeldung: Offenbach – Wirkliche Hitze hat es in diesem Jahr bisher nicht gegeben. Doch nach den kalten Monaten April und Mai klettern die Temperaturen jetzt für mehr als ein paar Tage nach oben. Heiße Luft aus der Sahara bringt Sommerhitze nach Hessen.

Wie der Deutsche Wetterdienst* in Offenbach mitteilt, steht Deutschland vor der ersten großen Hitzewelle des Jahres. Los gings schon am Montag (14.06.2021) mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, die besonders im Westen nahe des Rheins bis auf über 30 Grad kletterten.

Diese Tendenz beim Wetter* setzt sich auch am Dienstag fort: Zwar gibt es im Norden Hessens noch einige Quellwolken, gegen Abend wird es jedoch auch hier sonnig, die Temperaturen klettern schnell bis an die 30-Grad-Grenze hinauf. Im Süden Hessens gibt es hingegen keine schützenden Wolken und so bringt die Sonne Temperaturen von bis zu 31 Grad mit sich. Mancherorts, wie in größeren Städten steigen die Temperaturen auch noch höher.

Hessen: So wird das Wetter in dieser Woche

In der Nacht zum Mittwoch kühlt es zwar etwas ab auf 13 bis 18 Grad, aber dann klettern die Temperaturen schnell wieder das Thermometer hinauf und erreichen Temperaturen bei Höchstwerten zwischen 28 und 33 Grad, im Bergland bei etwa 26 Grad. Überall in Hessen scheint die Sonne und man kommt richtig ins Schwitzen. Hilfreich ist dabei die Tipps gegen die Hitze* einzuhalten.

Der Donnerstag legt das Wetter für alle Freunde von sommerlicher Wärme noch eine Schippe darauf. Wolken werden kaum am Himmel erwartet, dafür Sonne satt und sogar noch höhere Temperaturen als am Vortag. Bis zu 35 Grad heiß kann es mancherorts werden, gerade an Flüssen wie Rhein und Main sowie in Städten, so der Deutsche Wetterdienst.

Ein Sonnenschirm kann gegen die Hitze helfen, die der DWD für Hessen erwartet.

Für das Rhein-Main-Gebiets hat der Wetterdienst bereits am Dienstag eine Hitzewarnung herausgegeben. Der DWD spricht immer genau dann von einer Hitzewarnung, wenn es in der betroffenen Region immer mindestens zwei Tage in Folge eine hohe Wärmebelastung gibt und es nachts nicht ausreichend abkühlt.

Wetter: Hitzewelle entlädt sich am Freitag in Hessen mit Schauern und Gewittern

Doch auch die Feuchtigkeit in der Luft steigt und so werden viele Hessen das Wetter wohl zunehmend als schwül empfinden. Erlösung durch die Nacht gibt es ebenfalls nicht: Selbst um Mitternacht können die Temperaturen noch mancherorts bei 25 Grad liegen. Lediglich in den frühen Morgenstunden gibt es zumindest etwas Entlastung. Gerade in größeren Städten seien „Tropennächte“ also Nächte in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt, sehr wahrscheinlich, berichtet der Deutsche Wetterdienst.

TagWetter
Dienstag23-32 Grad, im Norden etwas bewölkt, im Süden Sonne
Mittwoch26-33 Grad, wenig Wolken, Sonnig
Donnerstag30-36 Grad, Sonnig, Trocken
Freitag28-34 Grad, Sonnig, aber auch Schauer und Gewitter

Die Feuchtigkeit bringt ebenfalls die Gefahr von sommerlichen Gewittern* inklusive Starkregen, Hagel und Sturmböen mit sich. Der Hitzeschwerpunkt wandert im Laufe des Freitags vom Westen Hessens in Richtung Thüringen im Osten, Temperaturen von über 35 Grad sind mancherorts möglich, über die 40-Grad-Marke werden sie jedoch wohl nicht klettern. Wie lange die aktuelle Hitzewelle anhalten wird, ist noch unklar. (als/chw) *op-online.de und wa.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Emmanuele Contini/Imago

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