Vorhersage

Tornados toben in Nachbarländern – Wetter-Wende in Deutschland

Die Unwetter treffen Deutschland nicht so verheerend wie erwartet. Dafür bestimmen Tornados das Wetter in den Nachbarländern.

Aktuelles Update: Durchatmen in Deutschland: Die Hitzewelle ist vorbei und damit auch das drückende, tropische Wetter. Die Unwetter waren nicht so heftig wie erwartet - dafür hat es unsere Nachbarn heftig erwischt. „Wir hatten in Deutschland dieses Mal viel Glück.

Bei unseren Nachbarn in Belgien, Frankreich und Holland wüteten sogar Tornados und richteten großen Schaden an. Bei uns verlief es meist alles noch ganz glimpflich“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Im belgischen Beauraing verletzte eine Windhose 17 Menschen und beschädigte 78 Gebäude. In Frankreich riss ein Tornado die Spitze einer Kirche in der Gemeinde Saint-Nicolas-de-Bourgueil im Westen ab.

Das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen wird angenehmer als in der vergangenen Woche. „In dieser Woche gibt es Wohlfühlwetter. Einen Mix aus Sonne, Wolken, einzelnen Schauern oder Gewittern. Die Höchstwerte liegen zur Wochenmitte noch um 20 bis 26 Grad. Das sind für die Jahreszeit recht normale Werte“, fasst Jung zusammen. 

WochentagVorhersage Wetter in Deutschland
Montag17 bis 32 Grad, wechselhaft, mit Schauern und Gewittern
Dienstag18 bis 26 Grad, einzelne Gewitter, dazwischen Sonnenschein
Mittwoch20 bis 26 Grad, angenehmes Sommerwetter mit Sonne, Wolken und Regenschauern
Donnerstag21 bis 27 Grad, Mix aus Sonne, Wolken, Schauern und längerem Regen
Freitag18 bis 25 Grad, viel Sonne, ab und zu noch Schauer
Samstag21 bis 28 Grad, meist freundlich und trocken
Sonntag20 bis 29 Grad, sonnig und schön
(Quelle: wetter.net)

Wetter in Deutschland: Heftige Unwetter ziehen auf – Experte warnt vor Tornados

Erstmeldung: Offenbach - Die erste Hitzewelle des Jahres bringt Deutschland ordentlich ins Schwitzen. Spitzenwerte von 35,5 Grad wurden bereits gemessen, und das im Juni. Mit dem heißen und vor allem schwülen Wetter* soll es auch in den kommenden Tagen weitergehen. Das bringt jedoch auch Gefahren mit sich. Gewitter* und sogar Unwetter* bahnen sich an.

Nach dem eher verregneten Frühling* werden im Juni aktuell in ganz Deutschland Rekorde geknackt. 35,5 Grad wurden am Donnerstag in Münster/Osnabrück gemessen. In Hamburg waren es 35,3 Grad Celsius* und in Dörpen in Niedersachsen gab es bei 35,1 Grad den heißesten Junitag seit 62 Jahren. Auch Nachts kühlt es kaum ab. Auf dem Kleinen Feldberg im Taunus war es mit 21,6 Grad die wärmste Juninacht seit 1936.

Das Wetter in Deutschland beruhigt sich - in den Nachbarländern tobt es jedoch weiterhin (Symbolbild).

Wetter: Hitzewelle in Deutschland – Unwetter und Schwere Gewitter drohen

Mit schwülheißem Wetter geht es auch in den nächsten Tagen weiter. Die warme Sahara-Luft lässt sich nicht wirklich vertreiben, die Hitze hängt quasi in Deutschland fest. „Besonders der Osten wird bis Sonntagabend gegrillt werden“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. Die Hitze kommt in Deutschland ungewöhnlich früh. Solche Werte gibt es normalerweise erst Ende Juli oder Anfang August. Sogar Hitzewarnungen wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach bereits für viele Regionen herausgegeben. Auch die Waldbrandgefahr steigt. Mit der Hitze zudem die Unwettergefahr.

Bereits ab Donnerstagnachmittag (18.06.2021) droht im Westen von Deutschland Unwettergefahr. Die Wetterlage kann am Samstag und Sonntag dann nochmal richtig brenzlig werden. „Der Sonntag könnte in der Mitte und im Westen eine Schwergewitterlage bringen. Neben Hagel, Sturmböen, Starkregen mit Sturzfluten ist auch die Bildung von Tornados möglich“, so Jung gegenüber wetter.net. Nicht alle Regionen in Deutschland werden davon betroffen sein. Vor allem im Nordosten sieht es derzeit so aus, dass kein Tropfen vom Himmel fällt. Doch dort, wo die Unwetter zuschlagen, kann es heftig werden, warnt der Diplom-Meteorologe.

Hitzewelle in Deutschland: Wetter bringt Gefahren mit sich – Wann wird es wieder kühler?

Noch bis mindestens Sonntag (20.06.2021) soll die Hitzewelle in Deutschland anhalten. Es geht also erstmal mit weit über 30 Grad und tropischen Nächten weiter. Ab Dienstag könnte sich das Wetter aber schon wieder im normalen sommerlichen Bereich einpendeln. Dann wird es im Vergleich zu den Tagen davor vermutlich wieder etwas kühler. Einige Wettermodelle rechnen um das letzte Juniwochenende herum jedoch wieder mit Spitzenwerten um 35 Grad und mehr.

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Bei so einer Hitze wird vor allem älteren Menschen geraten, wenn möglich, im Haus zu bleiben und nicht in die direkte Sonne zu gehen. Das Wetter kann den Körper richtig belasten, vor allem beim Sport. „Verschieben Sie körperliche Aktivität im Freien auf die frühen Morgenstunden“, heißt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes. Andere Tipps bei Hitze* sind, die Wohnung kühl zu halten und nur zu Lüften, wenn es draußen etwas abgekühlt ist. (svw/chw)*op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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