Totes Baby aus Potsdam wurde umgebracht

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Ein Spürhund der Polizei ist am Freitag (23.12.2011) an einem Garagenkomplex in der Kantstraße in Potsdam im Einsatz, wo am Morgen eine Babyleiche gefunden wurde.

Potsdam - Das in Potsdam tot aufgefundene Baby ist Opfer eines Verbrechens geworden. Das hat das vorläufige Obduktionsergebnis ergeben. Momentan geht die Polizei zwei Hinweisen nach.

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Nach dem Fund eines toten Babys in Potsdam ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes gegen Unbekannt. Das kleine Mädchen war bei der Geburt lebensfähig, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam am Samstag sagte. Das sei das vorläufige Ergebnis der Obduktion. Die Mutter des Neugeborenen war zunächst nicht auffindbar. Es lägen allerdings zwei Hinweise vor, denen nachgegangen werde, erklärte der Sprecher.

Ein Anwohner hatte einen Tag vor Heiligabend den grausigen Fund gemacht - in einem Garagenhof in der Nähe eines Plattenbauviertels an der Bahnstrecke Potsdam-Beelitz-Schönefeld. Der Mann stieß auf ein blutverschmiertes Handtuch, in das das Kind gewickelt war. Eine herbeigerufene Notärztin stellte den Tod des Säuglings fest. Ob das Baby auf dem Gelände abgelegt oder aus einem Zug geworfen wurde, ist bislang unklar.

Die Polizei sperrte die Fundstelle ganz in der Nähe von Park Sanssouci ab. Das Wohngebiet gilt nicht als sozialer Brennpunkt. Bei den Ermittlungen am Freitag nutzte die Polizei auch Leichen- und Personenspürhunde. Die Fahnder setzen bei der Tätersuche auf veröffentlichte Fotos von dem Handtuch. Es ist ein helles Frottierhandtuch der Marke “Facotti“ mit der Aufschrift “Fitness“.

dpa

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