Corona-Demos in Stuttgart

Judenstern bei Corona-Demos: Stuttgart droht mit Konsequenzen

Stuttgart: Judenstern taucht auf Demos gegen Coronavirus-Verordnung auf
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Auch in Stuttgart taucht der Judenstern auf Demos gegen die Corona-Regeln auf. Die Stadt findet dazu klare Worte und zieht ein Verbot in Betracht.

In Stuttgart tragen Teilnehmer auf Demos gegen die Coronavirus-Verordnung vermehrt eine abgewandelte Version des Judensterns. Jetzt reagiert die Stadt.    

Stuttgart - Die Maßnahmen in der Coronavirus-Verordnung von Baden-Württemberg* schränken das öffentliche Leben der Menschen stark ein. Viele wollen das nicht länger hinnehmen und demonstrieren in Stuttgart gegen die Auflagen der Landesregierung.

Vermehrt taucht jetzt Symbol aus der Nazizeit auf: der Judenstern. Vor allem Impfgegner tragen das Symbol in einer abgewandelten Version und wollen damit auf Ausgrenzung aufmerksam machen. Hintergrund ist die Idee von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der geimpften Menschen mehr Freiheiten zugestehen wollte.

Die Stadt Stuttgart reagiert jetzt und zieht ein Verbot in Betracht. Ein solches Verbot würde Barbara Traub, die Vorstandssprecherin der israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, begrüßen. Sie bezeichnet die Benutzung des Judensterns auf Corona-Demos* als "abscheulich und widerlich".

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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