Beim Baden in Australien

Sie macht ein Urlaubs-Selfie - und im Hintergrund passiert ein tragisches Unglück

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Anneke B. mit Freunden im Wasser in Australien. Im Hintergrund ereignete sich der schreckliche Vorfall. 

Im australischen Grampians-Nationalpark ereignete sich ein tragisches Unglück, welches eine 24-jährige zufällig auf einem Selfie im Hintergrund festhält.

Melbourne - Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres, heißt es immer. Wenn man aber so ein tragisches Erlebnis hautnah miterlebt, vergeht einem alles. Die 24-jährige Anneke B. war mit Freundinnen in Australien unterwegs und schwamm ausgelassen im Wasser eines Bergsees im Grampians-Nationalpark. Um diesen Moment festzuhalten, schoss sie ein Selfie. Was sie nicht wusste: Im Hintergrund spielte sich ein Kampf um Leben und Tod ab. 

Die junge Dame hatte sechs Taiwanesen noch spaßend auf dem Felsen gesehen, ehe auf einmal Aufregung herrschte. "Wir hatten keine Ahnung, was los war. Alle schrien und zeigten auf das Wasser. Wir dachten zuerst, da wäre ein Tier", so die 24-Jährige gegenüber der australischen Nachrichtenplattform The Stawell Times-News:  "Obwohl wir die Taiwanesen nicht verstanden haben, wussten wir, dass ein Urlauber im Wasser verschwunden war. Ich versuchte, den Notruf zu wählen, aber wir alle hatten keinen Empfang."

Daher setzten  sich die Mädchen umgehend ins Auto und fuhren los. Doch erst nach zehn Minuten zeigte das Handy Empfang - zu spät, um Rettungskräfte rechtzeitig zu alarmieren! Obwohl zahlreiche Helfer vor Ort versuchten, den 28-jährigen Taiwanesen zu retten, konnte dieser erst einen Tag später tot geborgen werden. 

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Er war durch die starke Strömung unter einen Felsen eingeklemmt worden und konnte sich wohl nicht mehr befreien. Eine Obduktion soll mögliche weitere Erkenntnisse liefern. 

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fs

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