SEK-Einsatz mit Schwierigkeiten

Bundeswehrsoldat berichtet Kameraden in Chat von Mordplan - jetzt kommen neue Details ans Licht

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Das SEK schnappte erst den falschen Mann, nun spricht der 21-Jährige aus Hagen über sein Vorhaben (Symbolbild)

Ein SEK-Einsatz ist zunächst gründlich in die Hose gegangen. Die Beamten schnappten den Falschen. Noch am selben Abend verhafteten sie den richtigen Mann. Nun kennt die Polizei die Identität des Mannes und die Hintergründe.

Lippe/Soest/Hagen – Ein 21-jähriger Mann aus Hagen hat am Montag einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Das SEK hatte bei den Ermittlungen zunächst den falschen Mann geschnappt. Den Fehler konnten die Ermittler jedoch wenig später wieder gutmachen. Wie owl24.de berichtete, konnten sie noch am selben Abend, gegen 20.30 Uhr, den Gesuchten festnehmen. 

Update 24.08.: Die Bundeswehr schockt die Gamescom-Besucher mit dieser irren Aktion, wie extratipp.com* berichtet.

Nach SEK-Einsatz: Polizei veröffentlicht neue Details zu dem Mann

Nachdem die Beamten den 21-Jährigen verhörten, kamen neue Erkenntnisse ans Tageslicht. Der Mann ist Soldat bei der Bundeswehr und hat seinen Arbeitsplatz in der General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf.

Am Montagmorgen war der 21-Jährige nicht zu seinem Dienst angetreten. Deshalb wandte sich die Bundeswehr an die Polizei Lippe. Nach kurzer Zeit stand bereits fest, dass der Mann nicht vermisst war, sondern bewusst seinem Dienst fernblieb. 

Mann informiert seine Mitarbeiter über mögliche Tat

Über einen Chat stand der 21-Jährige in Kontakt mit seinen Kameraden. Dort schrieb er, dass er sich eine Schusswaffe besorgt habe, um einen Mann zu töten. Bei der Polizei stellte der Soldat nun alles ganz anders dar. Er habe das Ganze nur erfunden.

Mehr zu den Motiven und den Hintergründen seiner geplanten Tat lesen Sie auf owl24.de.*

*owl24.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks 

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