Nach Attentat in Würzburg

Politiker fordern Überarbeitung des subsidiären Schutzes und des Flüchtlingsrechts

Joachim Herrmann (Innenminister Bayern, CSU) spricht zu Journalisten.
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Neben Joachim Herrmann fordern einige Politiker die Überarbeitung des Flüchtlingsrechts.

Das Attentat in Würzburg hinterlässt seine Spuren. Nur wenige Tage nach der schrecklichen Tat fordern einige Politiker die Überarbeitung des Flüchtlingsrechts.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Attentäter von Würzburg, der drei Frauen niederstach und mehrere Menschen teils schwer verletzte, schon in der Vergangenheit immer mal wieder ins Visier der Polizei geriet. So ermittelte die Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen gefährlicher Körperverletzung bereits gegen ihn. Vor diesem Hintergrund thematisierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bereits vor einigen Tagen eine mögliche Überarbeitung des Flüchtlingsrechts und des subsidiären Schutzes von abgelehnter Asylbewerber.

Nun folgen immer mehr Politiker und schließen sich dem Vorhaben von Joachim Herrmann an. Während CDU-Innenpolitiker Axel Fischer sich am Beispiel der Dänen orientiert und für Abschiebezentren plädiert, sieht CSU-Generalsekretär Florian Hahn die Bundesjustizminister in der Pflicht, eine Präventivhaft für ausreisepflichtige Migranten durchzusetzen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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