Emma Fryer

„Poker-Queen“ stirbt auf dem Weg zu Turnier mit Boris Becker

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Emma Fryer (42) ist bei einem tragischen Verkehrsunfall gestorben.

Emma Fryer wurde in England als neuer Poker-Star gefeiert.  Die Britin ist auf dem Weg zu einem Turnier bei einem tragischen Verkehrsunfall tödlich verunglückt.

Rozvadov - Die britische Pokerspielerin Emma Fryer war war am Samstag auf dem Weg zur World Series of Poker Europe in Tschechien, als sich der schreckliche Autounfall ereignete.

Der Wagen in dem die 42-Jährige saß, krachte gegen einen Betonpfeiler, wie das britische Nachrichtenportal Dailymail.co.uk berichtet. Zum Zeitpunkt des Unfall hatte demnach dichter Nebel geherrscht. Angeblich hatte das Navi einen Kreisverkehr nicht angezeigt, heißt es. Am Steuer war ein befreundeter Pokerspieler.   

Emma Fryer starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer wurde schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert. In den sozialen Medien wie Facebook und Twitter bekunden Pokerspieler und Freunde ihr Beileid.

Trauer um die „Poker-Queen“  

Die zweifache Mutter Emma Fryer hatte eine aussichtsreiche Karriere vor sich, wie pokertube.com schreibt. Bei Live-Turnieren begann sie 2011, Geld zu kassieren. Die erfolgreiche Amateur-Pokerspielerin wurde in England unter dem Spitznamen „Queen of Poker“ bekannt. Erst vor kurzem plante Emma Fryer, ihren Job an den Nagel zu hängen und professionell Poker zu spielen.

Bei der World Series of Poker Europe in Tschechien war ein Preisgeld von zehn Millionen Euro angesetzt. Auch Boris Becker wollte an dem Poker-Turnier teilnehmen und gewinnen. Ein Passauer schnappte Boris Becker allerdings den Millionengewinn am Pokertisch weg, wie tz.de* berichtet.

ml

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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