Nächster Herbststurm im Anmarsch

Orkanböen und Starkregen: Wetterdienst warnt vor „Herwart“

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Landesweit wird mit schauerartigem und teilweise gewittrigem Regen gerechnet.

Voraussichtlich fällt „Herwart“ nicht ganz so stark aus wie „Xavier“ Anfang Oktober. Das Fortschreiten des Herbstes könnte zudem dazu beitragen, dass er weniger zerstörerisch wirkt als sein Vorgänger.

Offenbach - Update: vom 28. Oktober 2017 - 15.11 Uhr: In Bremen schließt der Bremer Freimarkt aus Sicherheitsgründen am Samstag schon um 18 Uhr, wie das Nachrichtenportal kreiszeitung.de* berichtet.  Im Verlauf des Abends werden schwere Sturmböen mit mehr als 100 km/h erwartet, heißt es dort.

Orkanböen an der Nordsee und im Alpenvorland

Spaziergänger sollten den Wald an diesem Wochenende meiden. Mit „Herwart“ wird in der Nacht zu Sonntag bereits der dritte Herbststurm des Jahres erwartet. Sein volle Kraft dürfte er nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschland im Laufe des Sonntagvormittags entfalten.

An der Nordsee und im höheren Bergland müsse sogar mit Orkanböen gerechnet werden, warnten die Meteorologen am Samstag. So werden an der Nordsee Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern in der Stunde erwartet. Im Westen und Südwesten hingegen ist die Sturmgefahr nach DWD-Angaben geringer. Ungemütlich kann es trotzdem werden: Landesweit wird mit schauerartigem und teilweise gewittrigem Regen gerechnet.

Wo es in Bayern ungemütlich wird, lesen Sie hier bei Merkur.de*.

Bäume tragen weniger Laub und bieten damit eine geringere Angriffsfläche

Voraussichtlich fällt „Herwart“ nicht ganz so stark aus wie „Xavier“ Anfang Oktober, über den tz.de* im News-Ticker berichtete. Das Fortschreiten des Herbstes könnte zudem dazu beitragen, dass er weniger zerstörerisch wirkt als sein Vorgänger: Die Bäume tragen weniger Laub als vor vier Wochen und bieten damit weniger Angriffsfläche. Vor allem im Norden und Osten Deutschlands sind Spaziergänge oder Frühsport im Wald dennoch gefährlich.

Herbststürme 2017

*Merkur.de, tz.de und kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa/ml

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