Elf Menschen tot - war verseuchter Essig schuld?

Peking - Mit Frostschutzmittel vermischter Essig hat nach Vermutungen der Behörden im Westen Chinas zum Tod von elf Menschen geführt. Von der Lebensmittelvergiftung waren auch Kinder betroffen.

Weitere 120 Menschen erkrankten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Unter den Toten waren auch Kinder. Die Opfer waren Muslime, die am Samstag gemeinsam am abendlichen Fastenbrechen im Rahmen des Monats Ramadan teilnahmen.

Die Ermittler vermuten, dass sie Essig zu sich nahmen, der in zwei Plastikfässern lagerte, die zuvor für Frostschutzmittel genutzt worden waren. Die Fälle von Lebensmittelvergiftung ereigneten sich in einem Dorf bei Hotan in der Region Xinjiang nahe der Grenze zu Afghanistan und Pakistan.

dapd

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