Zusammenstöße von Mensch und Tier häufen sich

Menschen getötet: Tiger wird mit Elefanten gejagt

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Elefant im Chitwan National Park in Nepal

Kathmandu - Mit 20 Jägern und sechs Elefanten sind die Behörden in Nepal auf die Jagd nach einem Tiger gegangen, der zwei Menschen getötet hat.

Das Team aus Wildhütern und Tierärzten habe das Ziel, die Raubkatze zu betäuben und einzufangen, wie die lokalen Behörden am Freitag bestätigten. Die Jagd findet im Chitwan-Nationalpark im Süden des Landes statt.

Das wilde Tier macht bereits seit Februar die Gegend um den Wald des Nationalparks unsicher und hat seitdem Dutzende Nutztiere aus den umliegenden Siedlungen gerissen. Mitte Februar tötete es eine 60-jährige Frau, die auf der Suche nach Futter für ihr Vieh war. Vergangene Woche starb bei einem ähnlichen Angriff eine 61-jährige Frau.

In Nepal leben laut Schätzungen knapp 200 der vom Aussterben bedrohten Königstiger. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Zusammenstöße zwischen Menschen und wilden Tieren deutlich zugenommen. Viele insbesondere arme Siedlungen liegen in den Randgebieten der für die Tiere geschützten Parks. Erst Anfang Februar hatten Polizisten einen Tiger im Südwesten Nepals erschossen, nachdem er in der Nähe eines Nationalparks neun Menschen verletzt hatte.

dpa

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