Seit 21. August verfügbar

Neues Medien-Format „Medieninsider" gestartet

In der Mitte des Bildes liegt ein Tabloid mit der geöffneten SZ-Homepage. Drumherum liegen unter anderem die Bild-Zeitung, die Welt und die FAZ
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Der neu gestartet Branchendienst „Medieninsider“ richtet sich an alle Journalisten

Mit dem Branchendienst „Medieninsider“ ist seit 21. August ein neues Informationsangebot für Medienschaffende verfügbar. Das Angebot umfasst exklusive Berichte, Analysen, Kommentare oder Interviews. 

Berlin - Seit 21. August ist das Medienangebot „Medieninsider“ verfügbar. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Informationsangebot für Medienschaffende. Neben Analysen, Kommentaren oder Interviews soll es auch exklusive Berichte geben. „Medieninsider positioniert sich als aktiver Begleiter des Medienwandels - stets kritisch, aber fair. Bei unserer Berichterstattung achten wir auf Exklusivität, Tiefe und Nutzwert. Auch deshalb bieten wir keine Inhalte in hoher Taktung, sondern ein bis zwei Stücke pro Woche, dafür aber hoffentlich umso erkenntnisreichere", erklärt Gründer Marvin Schade die Idee hinter Medieninsider.

Daneben sollen Medienexperten wie Prof. Dr. Alexandra Borchardt und Dietmar Schantin jeweils einmal im Monat als Kolumnisten bei Medieninsider veröffentlichen. Mit dem Produkt Insights soll zudem ein zusätzlicher Nutzwert durch tiefergehendes Wissen generiert werden, denn darin würden einzelne für Medienschaffende relevante Themen ausführlich behandelt und erklärt.

Branchendienst "Medieninsider" gestartet - exklusive Berichte, Analysen, Kommentare und Interviews

Marvin Schade hat seine journalistische Karriere an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten gestartet. Danach folgte ein Engagement beim Branchendienst Meedia. Hier berichtete der 30-Jährige vor allem über die Digitalisierung von Medienunternehmen und Redaktionen. Anschließend folgten Stationen als Wirtschaftsredakteur beim wöchentlichen Focus Magazin sowie Gabor Steingarts Morning Briefing.

Gegründet hat er Medieninsider zusammen mit Matthias Bannert. Der 32-Jährige ist gelernter Journalist (Axel Springer Akademie, Bild, Upday) mit Gründungserfahrung. Er wird im Start-up als Geschäftsführer agieren und sich um Business Development und Technik kümmern.

Neues Medien-Format „Medieninsider" seit 21. August für Medienschaffende verfügbar

Zum Start des Mediendienstes berichtet Medieninsider exklusiv über die Produktion einer Dokumentation über die Bild-Zeitung. Dem Bericht zufolge arbeitet ein externes Filmteam daran und hat dafür seit Frühjahr exklusiven Zugang zur Bild-Redaktion erhalten. Nach Medieninsider-Informationen soll das Ergebnis im Programm von Amazon Prime gezeigt werden.

Auf Nachfrage halten sich sowohl Produktionsfirma als auch die Bild-Zeitung selbst bedeckt. Das Projekt werde weder bestätigt noch dementiert. Gedreht wurde für die Doku unter anderem in der Redaktion in Berlin, sowie in den Außenredaktionen und mit den rasenden Reportern selbst. Internen Quellen zufolge soll die Bild-Doku nach dem Vorbild der US-Produktion The Fourth Estate entwicklt werden. In The Fourth Estate wird die Arbeit der New York Times dokumentarisch aufgearbeitet.

"Medieninsider" für Medienschaffende - Neuer Branchendienst gestartet

Das Angebot von Medieninsider wird für Nutzer kostenpflichtig sein. Volontäre, Trainees und andere angehende Medienschaffende erhalten das Angebot für 5 Euro im Monat (27 Euro bei halbjährlicher Zahlungsweise). Bereits ausgebildete Redakteure erhalten den Dienst für monatlich 8,99 Euro (43 Euro bei halbjährlicher Zahlungsweise).

Den Gründern war es wichtig, dass Nachwuchsjournalisten eine billigere Variante angeboten werden kann. Dazu Matthias Bennert: „Alle Pakete enthalten dieselben Leistungen. Mit dem quersubventionierten Paket für Nachwuchs-Medienschaffende setzen wir auf Solidarität unter Kollegen und glauben, dass das auch funktionieren wird.“

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