Mecklenburg-Vorpommern

Keiler greift bei Treibjagd an - Jäger tot

Bei einem tragischen Jagdunfall ist ein 50-jähriger Jäger in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. 

Anklam - Während einer Treibjagd im Raum Greifswald wurde der Mann nach einer Schussabgabe von einem Keiler angegiffen und schwer am Bein verletzt, wie die Polizei in Anklam am Montag mitteilte. 

Der Jäger, der sich zu diesem Zeitpunkt im Schilfgürtel eines Sees befand, stürzte und geriet für Sekunden mit dem Kopf ins Wasser. Obwohl ein anderer Treiber schnell zur Stelle war und Notärzte sich um den Verletzten bemühten, starb der 50-Jährige wenig später im Klinikum Greifswald. 

Der Keiler konnte demnach entkommen. Unklar sei daher, ob das Tier vor dem Angriff durch einen Schuss getroffen wurde. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. An der Treibjagd nahe des Kooser Sees nahmen insgesamt neun Jäger und vier Treiber teil.

In Leipzig ist ein 40-Jähriger bei Ende November bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen, wie tz.de* berichtet.

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AFP

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