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Mädchen bei Krippenspiel schwer verletzt

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Bad Segeberg - Dramatische Szenen am Heiligabend in der Kirche in Bad Segeberg: Bei der Vorbereitung für ein Krippenspiel hat das Kostüm eines Mädchens Feuer gefangen. Das Kind wurde lebensgefährlich verletzt.

Entgegen ersten Vermutungen soll das Unglück nicht durch eine heruntergefallene Kerze ausgelöst worden sein. Zeugen zufolge sei am Ende der Krippenfeier offenbar durch Zugluft eine Flamme auf das Lammkostüm des Mädchens übergesprungen, das es zu dem Krippenspiel trug, sagte Bistumssprecher Marco Chwalek. Die Siebenjährige erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen, berichtete ein Polizeisprecher in Elmshorn (Schleswig-Holstein). Ein Mann, der dem Mädchen zu Hilfe eilte und die Flammen mit einer Jacke erstickte, erlitt Verbrennungen an den Händen.

Nach Erkenntnissen der Polizei war ein Glas mit einem Teelicht heruntergefallen und hatte das aus Watte bestehende Lammkostüm des Kindes in Brand gesetzt.

Zwei Notärzte eilten zu dem Gotteshaus und leisteten Erste Hilfe. Das Mädchen wurde in eine Hamburger Kinderklinik gebracht, der Mann in ein Krankenhaus nach Lübeck. Der Gesundheitszustand des Kindes war auch am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertags weiter unklar. Weder Polizei noch Feuerwehr oder katholische Kirche wollten sich am Sonntag äußern. Laut Polizei hieß es lediglich, das Kind liege auf der Intensivstation.

Am Nachmittag wollte Erzbischof Werner Thissen das Mädchen in der Klinik besuchen, wie Bistumssprecher Marco Chwalek auf dapd-Anfrage sagte.

Ein weniger dramatischer Zwischenfall hat sich bei einem Krippenspiel ereignet: Ein Mädchen zeigte auf der Bühne 20 Minuten den Mittelfinger ins Publikum.

dpa/dapd

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