Bürgermeister kündigt Maßnahmen an

Brand an illegalem Busbahnhof in Lima: 17 Tote

+
Der Bus brannte vollkommen aus und riss 17 Menschen in den Tod.

In Perus Haupstadt Lima kamen 17 Menschen beim Brand eines Busses ums Leben. Der Bahnhof war zudem illegal, nun kündigt der Bürgermeister erste Maßnahmen an.

Lima - Beim Brand eines Busses sind in Perus Hauptstadt Lima an einem illegalen Busbahnhof 17 Menschen ums Leben gekommen. Ein Doppeldeckerbus brannte nach Angaben der Feuerwehr am Sonntagabend vor der Abfahrt völlig aus. Zahlreiche Passagiere waren von den Flammen eingeschlossen. Sie verbrannten im Oberdeck oder erstickten auf der Treppe nach unten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bargen Rettungskräfte insgesamt 17 Leichen. Unter den Opfern waren vier Kinder.

Lima: Bus-Brand in Peru - Bürgermeister kündigt Untersuchung an

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Brand durch einen Kurzschluss am Heck dem Fahrzeugs ausgelöst. Passanten berichteten von Panik und Hilfeschreien aus dem Bus. Ein Mann sagte, er habe bei dem Feuer sechs Familienmitglieder verloren, darunter seine Frau sowie Kinder und Enkelkinder.

17 Menschen kamen bei dem Bus-Brand ums Leben. 

Limas Bürgermeister Jorge Muñoz besuchte die Verletzten im Krankenhaus und kündigte eine Untersuchung des Brandes an. Er erinnerte daran, dass der Busbahnhof Fiori im Januar 2018 unter anderem wegen Sicherheitsmängeln geschlossen worden war. Offenbar wurde er aber illegal weiterbetrieben.

Der Bahnhof liegt im bevölkerungsreichen Bezirk San Martín de Porres. Von dort sollte der Bus in die Stadt Chiclayo im Norden des Landes fahren. Der öffentliche Verkehr in Peru ist oftmals von Chaos gezeichnet. Besonders in der Hauptstadt Lima mit ihren zehn Millionen Einwohnern bekommen die Behörden das Problem nicht in den Griff.

AFP

Lesen Sie auch:  Touristen-Bus in China brennt komplett aus: Mindestens 26 Todesopfer - Fahrer festgenommen

Nach Bus-Geiselnahme in Italien: Salvini möchte ausländische Opfer einbürgern

Kommentare