Arbeitsgericht Köln

Präzedenzfall: Kurier verklagt Lieferando wegen 139 Euro – Lieferservice will aber nicht zahlen

Ein Lieferando-Kurier auf einem Fahrrad.
+
Der Lieferservice Lieferando wird vom einem Mitarbeiter verklagt (Symbolbild).

Ein Kurier verlangt von Lieferando die Reparatur für sein Handy, weil es während der Arbeit kaputtgegangen ist. Das Verfahren in Köln wird zum Präzedenzfall.

Köln – Der Lieferservice Lieferando wird von einem Mitarbeiter verklagt. Der Grund: Dem Lieferando-Mitarbeiter ist sein Handy heruntergefallen und kaputtgegangen – und zwar während der Arbeitszeit. Da die Lieferando-Kuriere ihre eigenen Smartphones nutzen müssen, fordert der Kölner Kurier nun die Reparaturkosten vom Lieferservice ein, dieser möchte aber nicht zahlen. Nun muss das Arbeitsgericht Köln* klären, ob Lieferando die Kosten in Höhe von 139 Euro übernehmen muss.
24RHEIN* verrät, wie es um die Klage gegen Lieferando steht

Sollte der Kurier Recht bekommen, könnten sich künftig unzählige Lieferando-Mitarbeiter auf das Urteil beziehen. Daher dient das Verfahren am Kölner Arbeitsgericht als Präzedenzfall und ist brisant. Damit wächst nun der Druck auf Lieferando: So müsste der Lieferservice künftig nicht nur für die Reparaturkosten aufkommen, auch könnte die Forderung nach Diensthandys wachsen. (jaw) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare